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Presseberichte

Auftritt Kannegieser am 31.05.2019 in Siegelbach

Im Rahmen der Veranstaltungen anläßlich des 125-jährigen Bestehens des Sportclub Siegelbach tritt Gerd Kannegieser mit seinem aktuellen Programm „Warum verzehl isch Eisch das am Freitag, 31.05.2019 im Gemeindesaal der Ortsverwaltung Siegelbach auf; Beginn der Veranstaltung 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr.  Vorverkauf bei Heinrich Graf, Sigeloring 5, 67661 Kaiserslautern, Tel. 06301/1890.

 

Seit 30 Jahren zieht Kannegieser inzwischen von Bühne zu Bühne. Seit 30 Jahren sucht er die Nähe zu seinem Publikum und seit 30 Jahren vermeidet er deshalb die großen Auftritte im Fernsehen. Und wie schon seit 30 Jahren, wird es auch von seinem Jubiläumsprogramm keine CD geben. wer ihn sehen, ihn erleben will, der muß das hautnah tun und eine seiner Aufführungen besuchen.

Bereuen wird das hinterher niemand, denn der unberechenbare Knuffelmacho aus dem Pfälzer Wald sorgt wie immer dafür, dass das Zwerchfell wackelt bis die Gallensteine abgehen. Dabei kokettiert der Stammtischphilosoph damit, als Comedian zu gelten, der für vordergründige Lacher sorgt. Aber sobald sich sein Publikum deshalb in Sicherheit wähnt, legt Kannegieser aus der Hüfte einen Schalter um und plötzlich lachen alle in derart verändertem Gedankenambiente, dass Hausaufgaben unvermeidlich scheinen.

Kannegieser, der Mann, dessen Stärken seine Schwächen sind, führt immer etwas im Schilde, scheint das aber selber nicht zu merken. So stolbert er mit sicherem Tritt vom Fettnäppchen zur Fritteuse, um am Ende nichtsahnend aber erschreckend Recht zu haben.

Wenn er fragt „Warum verzehl isch Eisch das“, dann sollten Sie die Antwort auf keinen Fall verpassen.

DFB Pokalrunde SC Siegelbach – Borussia Mönchengladbach

Die Frauenmannschaft des SC Siegelbach aus der Regionalliga Südwest musste sich im DFB-Pokal gegen Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach 0:9 (0:3) geschlagen geben. Siegelbach zeigte in der ersten Hälfte eine gute Leistung. Im zweiten Durchgang machte sich der Klassenunterschied bemerkbar. Tore: Kufner (2), Bogenschütz (2), Jule Dallmann (2), Simons, Pauline Dallmann, Oppedisano.

DFB-Pokalrunde SC Siegelbach – Borussia Mönchengladbach

Keine Pokalsensation in Siegelbach

SCS-Frauen verlieren im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach

Zu hoch fiel die Niederlage im Frauen-DFB-Pokalspiel zwischen dem SC Siegelbach und Borussia Mönchengladbach gestern aus. Mit einem 0:9 (0:3) musste sich das Siegelbacher Team geschlagen geben. Trotz des hohen Ergebnisses bot der SCS vor allem zu Beginn eine gute Leistung, zum Schluss zeigte sich dann allerdings doch der Klassenunterschied.

Eine Spielerin fehlte den Siegelbacherinnen gestern ganz besonders: Maja Metzger. Hatte sie im Verbandspokalfinale gegen den TuS Wörrstadt mit ihrem Treffer zum 1:0-Sieg dafür gesorgt, dass die Teilnahme am DFB-Pokal erst möglich war, so musste sie mit einem Kreuzbandriss dieses große Spiel ihrer Mannschaft vom Spielfeldrand aus anschauen.
Beide Mannschaften hatten mit schwülen Temperaturen auf dem Siegelbacher Sportplatz zu kämpfen. Dennoch stand das Regionalligateam um Spielertrainerin Lena Zimmermann in der Anfangsphase des Spiels kompakt und ließ wenig zu. Es zeigte sich jedoch schnell die Gefährlichkeit der Mönchengladbacherinnen bei Standards: Sie spielten die meisten Ecken kurz aus, um erst dann die Flanke Richtung Fünfmeterraum zu schlagen. Dort wurde es nach zehn Minuten auch erstmals gefährlich, als Pauline Dallmann nach einer solchen Aktion zum Kopfball kam, allerdings nicht genügend Druck hinter den Ball brachte. 
Nach einem unbeholfenen Foul an der Strafraumgrenze nutzte Kelly Simons einen kurzen Moment der Siegelbacher Unachtsamkeit und schoss den Ball flach ins Tor. Kurz vor dem 0:2 probierte es die SCS-Spielerin Anica Neumann mit einem Fernschuss auf den Gladbacher Kasten. Vor allem bei Offensivaktionen zeigte sich der Klassenunterschied öfter. Die Mönchengladbacher Spielerinnen zeigten im Angriff mehr Routine und mehr Ruhe, während Siegelbach durchaus einige Angriffe startete, diese allerdings nicht zu Ende spielen konnte. Noch vor der Pause erhöhte Anne Cathrine Kufner auf 2:0 und Kerstin Bogenschütz mit einem schönen Schuss aus 16 Metern unter die Latte auf 3:0. Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff gab es nach einem etwas ungestümen Foul einen Elfmeter für Mönchengladbach, den Bogenschütz verwandelte.
SCS-Spielertrainerin Lena Zimmermann sah nach der Partie im 0:4 der Gäste den Knackpunkt: „Vor allem die ersten drei Tore sind unnötig gefallen, wir hätten etwas länger die Null halten können.“ Allerdings habe sich der Klassenunterschied im Spielverlauf bemerkbar gemacht. „Zum Schluss war es schade, dass es so hoch ausgegangen ist. Im Defensivverbund haben wir eigentlich gut gestanden und auch im Rahmen des möglichen immer wieder gut geschoben“, lobte Zimmermann ihre Mannschaft. 
Vor allem jetzt zeigte sich, wie gut die Gladbacherinnen ihre Eckbälle einstudiert hatten, denn das 5:0 durch Pauline Dallmann fiel wieder nach einer kurz ausgeführten Ecke und anschließender scharfer Flanke in den Fünfer. 

SO SPIELTEN SIE

SC Siegelbach: Kernjak – Geib, Müller, Carla Jung, Haag – Zimmermann (81. Körbel), Laura Jung, Neumann, Braun (72. Lutz) – Wilding, Meta (57. Krehbiel)
Borussia Mönchengladbach: Tolksdorf – Corres, Pauline Dallmann, Starmanns, Koj – Jule Dallmann, Kufner, Bogenschütz, Aerts (59. Schoepp) – Lohmann (59. Oppedisano), Simons (74. Beyer)
Tore: 0:1 Simons (16.), 0:2 Kufner (25.), 0:3 Bogenschütz (36.), 0:4 Bogenschütz (55./Foulelfmeter), 0:5 Pauline Dammann (64.), 0:6 Kufner (83.), 0:7 Jule Dammann (84.), 0:8 Oppedisano (85.), 0:9 Jule Dammann (90.) – Gelbe Karten: Zimmermann – Aerts – Beste Spielerinnen: Müller, Wilding – Kufner, Jule Dallmann, Kelly Simons – Zuschauer: 307 – Schiedsrichterin: Biehl (SV Niederhambach).

Trainerin SCS Frauen Fussball Abteilung

Rechtzeitig vor Saisonbeginn und vor allem dem ersten großen Höhepunkt der noch jungen Saison, das DFB-Pokalspiel am Sonntag, 27.08,2017 um 11:00 Uhr, Sportgelände Siegelbach gegen die Bundesligamannschaft von Bor. Mönchengladbach ,  konnte die Trainerfrage für die Frauen beendet werden.

 Rheinpfalz vom 19.09.2017

Fußball: SCS startet mit neuer Trainerin

 Die Fußballerinnen des SC Siegelbach starten mit einer neuen Trainerin in die Regionalliga-Saison. Ex-Spielführerin Lena Zimmermann (26) wird Spielertrainerin. Das Vorgängerduo Roland Druck/Axel Locher ist im Mai nach erfolgreichen Jahren zurückgetreten. Laut SCS-Vorstand Heinrich Graf sei Zimmermann dann die mit Abstand beste Lösung gewesen. „Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass Lena die optimale Besetzung für diese Position ist. Nach etwas Überredensarbeit bin ich nun auch sehr froh, dass sie zugestimmt hat“, erzählt Graf. Außerdem sei die 26-Jährige nicht ganz alleine, denn ab sofort gibt es in Siegelbach einen Frauenabteilungsleiter, Thomas Wagner. Einen bestimmten Tabellenplatz als Saisonziel hat der SCS nicht. Zimmermann: „Wir wollen uns als Mannschaft weiterentwickeln, weniger auf die Konkurrenz oder unsere Liga-Platzierung achten. Von Spiel zu Spiel besser werden und immer unser Bestes geben, das ist das Einzige, was ich erwarte.“ 

Nie vor dem Schlusspfiff aufgeben – der SCS in der Rheinpfalz

Nie vor dem Schlusspfiff aufgeben

SC Siegelbach zieht mit Neuhemsbach gleich, vorbei und sichert sich Titel der B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Süd

VON MORITZ KREILINGER

Mit der Meisterschaft des SC Siegelbach in der Fußball-B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Süd hat vor wenigen Wochen wohl kaum einer gerechnet. Doch in der finalen Saisonphase überzeugte die Elf von Spielertrainer Dominik Becker und sicherte sich in einem packenden Entscheidungsspiel gegen den SV Neuhemsbach mit einem 3:2-Erfolg den Meistertitel und machte damit den Aufstieg in die A-Klasse perfekt.

Als der SV Neuhemsbach, der ab dem achten Spieltag durchgehend an der Tabellenspitze stand, in den letzten Wochen schwächelte, war der SC Siegelbach zur Stelle. Mit einem Sieg am letzten Spieltag im direkten Duell ergab sich dann die Möglichkeit, mit den Neuhemsbachern gleichzuziehen. Als der Siegelbacher Dominik Fuchs beim Stand von 0:0 kurz vor Spielende einen Elfmeter vergab, schien die Meisterschaft zugunsten der Neuhemsbacher entschieden zu sein.
 „In dem Moment war etwas Enttäuschung da“, gestand auch Becker. Doch sein Team bewies Moral: John Enns sicherte mit einem Tor in der Nachspielzeit das Entscheidungsspiel. Im Endspiel um den Titel musste dann erneut die Nachspielzeit herhalten. Die Siegelbacher bewiesen zum wiederholten Mal, dass sie ein Spiel nicht vor dem Schlusspfiff aufgeben. Der an diesem Tag mit drei Treffern überragende Jan-Erik Schröder drehte in den letzten drei Minuten einen 1:2-Rückstand und machte den Titelcoup damit perfekt.

In die Saison startete der SCS mit einer fast komplett neu strukturierten Mannschaft. „Wir haben auf viele junge Spieler aus Siegelbach gesetzt und das Ziel gehabt, die Mannschaft zu formen und weiterzuentwickeln“, so der Spielertrainer, der im vergangenen Sommer vom Landesligisten Mackenbach nach Siegelbach gewechselt war. Auch wenn es in der Hinrunde immer wieder Leistungsschwankungen gab, zeigte die junge Elf mit 27 Punkten nach 14 Spielen, dass ein gewisses Potenzial in ihr steckt. Zu diesem Zeitpunkt war der SV Neuhemsbach bereits acht Punkte enteilt. „In der Rückrunde waren die Leistungen dann deutlich konstanter. Die jungen Spieler haben sich enorm weiterentwickelt“, so Becker. Die 36 Rückrundenpunkte reichten dann noch, um den SVN im letzten Moment noch einzufangen.

Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften – dass die bekannte Phrase ihre Berechtigung hat, zeigten auch die Siegelbacher. Auch wenn es drei Mannschaften gab, die über die gesamte Spielzeit hinweg mehr Tore erzielten, war die SCS-Defensive um den erfahrenen Kapitän Christopher Marx mit nur 27 Gegentreffern der Ligaprimus. „Vor allem in der Rückrunde hatten wir mit nur zehn Gegentoren eine sehr starke Defensive“, bemerkt auch Becker. 
Im Angriff sorgte der erst 18-jährige Jan-Eric Schröder für Furore. In seinem ersten Jahr im Herrenfußball erzielte der noch für die A-Jugend spielberechtigte Torjäger in 23 Einsätzen 24 Tore. Diese Abgeklärtheit lobt auch sein Trainer: „Mit seinen wichtigen Toren war er für uns ein essenzieller Faktor.“ Als weiteren Schlüssel zum Erfolg deutet Becker den Fitnesszustand seines Teams, das die gesamte Saison über vor eigenem Publikum ungeschlagen blieb: „Die ganze Truppe war konditionell auf dem Punkt. Das hat uns sehr geholfen.“

Im ersten A-Klasse-Jahr seit dem Abstieg 2013 gilt es erst einmal, die Mannschaft weiterzuentwickeln und sich eine Klasse höher zu beweisen. „Mit so einer jungen Mannschaft kann nur das unser Ziel sein“, so Becker, der im kommenden Jahr weiter auf die Schlüsselspieler seiner Mannschaft zählen kann. Zusätzlich soll die Elf durch den ein oder anderen Neuzugang verstärkt werden.

DER MEISTERKADER

Tor: Max Brämer (24 Jahre/10 Spiele/0 Tore), Niklas Moritz (19/24/3), Georgi Sotirov (32/0/0)

Abwehr: Abdulla Khaled Al Nakkar (24/25/2), Tim Altschuk (23/4/0), Daniel Dietrich (19/5/0), Christoph Haffner (19/22/0), Marvin Halter (19/27/0), Lucas Jacob (25/25/4), Christopher Marx (30/19/0), Matthias Wetzel (26/2/0)

Mittelfeld: Dominik Becker (32/25/6), Marcel Fath (23/12/2), Dwight Jankowski (29/16/1), Jens Jung (30/9/0), Benjamin Leis (36/5/0), Alexander Mengele (35/2/0), Viktor Schopp (29/17/2), Bjarne Straub (19/20/2)

Sturm: Molham Alater (22/4/2), John Enns (19/20/11), Dominik Fuchs (30/26/20), Steffen Haake (24/7/3), Jan-Erik Schröder (18/23/24), Andre Wolff (27/0/0).

Siegelbach gewinnt Frauen-Verbandspokal-Finale

Ein Tor fast aus dem Nichts

Siegelbach gewinnt Frauen-Verbandspokal-Finale gegen Wörrstadt 1:0

Von Nico Henrich

Grünstadt.

Die Frauenfußballmannschaft des SC Siegelbach krönte sich gestern im Finale gegen TuS Wörrstadt durch den 1:0 (0:0)-Erfolg zum Verbandspokalsieger und spielt somit kommende Saison im DFB-Pokal. Zwei komplett unterschiedliche Hälften hatten zuvor das Endspiel in Grünstadt geprägt.

Siegelbach versuchte im Spielaufbau über einen Großteil der Partie auf die langen Bälle, die der Gegner dauerhaft in Person von Michele Gillmann spielte, zu verzichten. Das gelang den Siegelbacherinnen auch. Der SC spielte gut nach vorne und kombinierte sich durch die zwei Viererketten der Wörrstädterinnen hindurch. Der TuS war vor allem im Aufbauspiel zu hektisch, schlug fast jeden Ball nach vorne und machte zu viele technische Fehler. Die Siegelbacherinnen erarbeiteten sich die Möglichkeiten fast ausschließlich durch Fernschüsse. 
„Wir haben eine sehr dominante erste Halbzeit gespielt“, sagte SC-Trainer Roland Druck. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs wurde die Partie aufgrund einiger strittiger Entscheidungen deutlich hektischer. Wörrstadt forderte einen Handelfmeter, der SC fühlte sich um eine Abseitsstellung betrogen, die Siegelbacherinnen sahen einen Ball im Aus, was das Schiedsrichtergespann anders wertete. All diese kleinen Aktionen sorgten für eine unruhige Schlussphase in einem eigentlich bis dahin sehr entspannten Match. 
Nach der Pause kam der TuS deutlich besser in die Partie. Die Siegelbacherinnen konnten ihr ruhiges Aufbauspiel nicht weiter aufziehen. Fast jeder TuS-Angriff lief über Jessica Wissmann. Mal suchte sie selbst den Abschluss, oft schlug sie auch gute Diagonalbälle. Siegelbach stellte das Offensivspiel fast komplett ein, auch das Engagement in der Rückwärtsbewegung ließ nach. 
Die Schlüsselszenen der Partie folgten ab Spielminute 75. Erst fand ein schöner Ball aus dem Mittelfeld von TuS-Spielerin Birte Richter den Abnehmer in Loreana Liebetanz, die frei vor SC-Torhüterin Kaja Kernjak auftauchte, dieser allerdings in die Arme schoss. Fast im Gegenzug setzte ein Heber über die Abwehrkette Maja Metzger in Szene, die von rechts in das lange Eck traf – mithilfe des Innenpfostens (79.). Spielführerin Metzger war an eigentlich jeder der wenigen SC-Offensivaktionen im zweiten Abschnitt beteiligt. 
Der Wörrstädter Siegestraum war geplatzt, die Elf fand nicht mehr ins Spiel zurück. „Es war ein richtiger Abnutzungskampf. Mit den unglaublich heißen Temperaturen mussten beide Teams kämpfen. Im Spiel gab es zwei Schlüsselszenen. Die vergebene Chance und unser Tor, das dann fast im direkten Gegenzug gefallen ist. Es war ein gutes Spiel“, sagte SC-Übungsleiter Roland Druck.

So spielten Sie

:

TuS Wörrstadt: Rothmann – Lauter, Gillmann, Uersfeld, Stein – Wissmann, Chen (78. Seiff) – Bennhardt, Schmitt, Simon (73. Richter) – Liebetanz

SC Siegelbach: Kernjak – Geib, Mey, Carla Jung, Locher – Wilding (90.+1 Krehbiel), Laura Jung, Rheinheimer, Haag (90. Körbel) – Metzger, Neumann (90.+2 Zimmermann)

Tore: 0:1 Metzger (79.) – Gelbe Karten: Gillmann, Schmitt (beide TuS) – Beste Spielerinnen: Wissmann – Metzger – Schiedsrichterin: Engbarth (Ludwigshafen-Oggersheim).

Siegelbach wird Herren-Meister und steigt in die A-Klasse auf

Schröder schießt Siegelbach in die A-Klasse

Im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft setzt sich der SCS gegen Neuhemsbach mit 3:2 durch und steigt auf

VON MORITZ KREILINGER

Otterbach. Im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Fußball-B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Süd feierte der SC Siegelbach nach einer furiosen Partie einen 3:2 (0:1)-Erfolg über den SV Neuhemsbach. Der überragende Siegelbacher Jan-Erik Schröder schoss sein Team mit drei Treffern quasi im Alleingang in die A-Klasse.

Bis zur 87. Minute führten die Neuhemsbacher nicht unverdient mit 2:1 und wähnten sich schon mit einem Bein in der A-Klasse. Zudem agierte Siegelbach nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Viktor Schopp nur noch zu zehnt. Dass sich der SV Neuhemsbach in der Schlussphase aber nur noch auf die Defensive konzentrierte und kaum noch nach vorne spielte, sollte sich rächen. Als SVN-Keeper Sascha Rheinfrank in der 87. Minute einen Weitschuss von Dominik Fuchs nur abprallen ließ, bewies Jan-Erik Schröder seinen Torriecher und schob zum 2:2-Ausgleich ein.
Während sich der ein oder andere Neuhemsbacher dann wohl schon mit der Verlängerung beschäftigte, zeigte Schiedsrichter Michael Janzer nach einem Handspiel im Strafraum in der 90. Minute auf den Elfmeterpunkt. Schröder trat an und krönte seine Leistung mit dem Siegtreffer. „Wir haben gewusst, dass Neuhemsbach irgendwann nachlässt. In der zweiten Hälfte haben wir dann offensiver gespielt. Dass wir späte Treffer erzielen können, haben wir schon oft gezeigt“, so der umjubelte Spielertrainer des SCS, Dominik Becker.
Dabei sah es anfangs nicht gut aus für die Siegelbacher. Neuhemsbach war im ersten Durchgang die überlegene Mannschaft, muss sich aber vorwerfen lassen, daraus nicht mehr gemacht zu haben. Einzig ein Treffer Valon Osmanis (32.) stand zu Buche. Nach dem Seitenwechsel fand dann auch der SCS zu seinem Spiel. Eine Flanke Schopps versenkte Schröder per Kopf zum 1:1-Ausgleich (59.). Neuhemsbach ließ sich davon aber nicht beirren, ganz im Gegenteil: Nur zwei Minuten später traf erneut Valon Osmani zum 2:1. 
Wegen der Nachlässigkeiten in der Schlussphase reichte dies am Ende aber nicht. „Es war nicht das erste Mal, dass wir gegen Ende individuelle Fehler machten. Wir hatten unsere Chancen, haben aber zu wenig daraus gemacht“, so der sichtlich enttäuschte Neuhemsbacher Spielertrainer Halit Osmani. 
Dem SV Neuhemsbach bietet sich nun noch eine zweite Chancen, in die A-Klasse aufzusteigen: Er muss sich in den Aufstiegsspielen gegen den TuS Ramsen durchsetzen. Die erste Partie bestreitet das Team von Halit Osmani am kommenden Dienstag (19 Uhr) beim TuS Ramsen und die zweite am nächsten Samstag (16 Uhr) zu Hause.

SO SPIELTEN SIE

SV Neuhemsbach: Rheinfrank – Zimmermann, Pink, Mielke, Schindler – Doll, Senn – Kempf (63. Becker), Halit Osmani, Iovannitti – Valon Osmani

SC Siegelbach: Moritz – Jakob, Marx, Haffner (77. Wetzel), Halter – Becker, Fath (79. Jankowski) – Straub (46. Enns), Schopp, Schröder – Fuchs

Tore: 1:0 Valon Osmani (32.), 1:1 Schröder (59.), 2:1 Valon Osmani (61.), 2:2 Schröder (87.), 2:3 Schröder (90./Handelfmeter) – Gelbe Karten: Mielke, Senn – Marx, Halter, Schröder, Jankowski – Beste Spieler: Valon Osmani, Senn, Iovannitti – Schröder, Fuchs, Becker – Zuschauer: 500 – Schiedsrichter: Janzer (Gau-Bickelheim).

Die AH des SCS zu Gast beim SWR Flutlicht

Nachdem das Fernsehteam des SWR am 3.5.2017 auf unserem Sportplatz zu Gast war und die AH des SCS dabei filmte wie sie ein herrliches Tor von Franck Ribery aus dem Jahr 2013 nachstellte, wurden diese Aufnahmen in der „FLUTLICHT“-Sendung vom 14.5.2017 ausgestrahlt.
Zu diesem Anlass fuhren die Mannschaft sowie einige Sportfreunde des SCS nach Mainz um ihr fußballerisches Können zu kommentieren.
Wer die Folge nicht sehen konnte hat in der SWR-Mediathek noch einmal die Möglichkeit, den Abend Revue passieren zu lassen:
Zur Flutlicht-Sendung

Hier noch ein paar Eindrücke der Filmaufnahmen und des Besuchs beim SWR:

SWR Flutlicht zu Gast in Siegelbach

Zusammen mit Lotto Rheinland-Pfalz veranstaltet der SWR in „FLUTLICHT“ jeden Sonntag ein Gewinnspiel, für das ein Amateurverein ein berühmtes Tor der Bundesliga-Geschichte nachstellt.

Aus diesem Grund stattet der SWR dem Sportclub Siegelbach am 3.5.2017 einen Besuch ab. Die AH-Fußballer werden zu ihrer Trainingszeit die Ehre erfahren, diese Aufgabe zu übernehmen und ein vom SWR ausgesuchtes Tor versuchen zu realisieren.
Dieser Abend wird sicherlich nicht nur spannend und spaßig, sondern auch eine positive Werbung für unseren Verein. Daher bitten wir alle Siegelbacher und Neugierigen aus dem Umkreis: unterstützt unsere größtenteils nicht mehr aktiven Fußballtalente auf unserem Sportplatz des SCS, gönnt euch ein kühles Blondes und seid bei diesem Spektakel dabei.
Ab ca. 18 Uhr kann mit interessanten Geschehnissen rund um den TV-Dreh gerechnet werden.

Der geplante Sendetermin für diese Folge ist der 14.05.2017, um 22:15 Uhr werden dann die Fußballkünste unserer AH im SWR bei „FLUTLICHT“ ausgetrahlt.

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