Spielberichte 1. Frauenmannschaft

Lesen Sie zu allen Spielen der ersten Frauenmannschaft nach, wie die Partien gelaufen sind, wer die Tore geschossen hat und welche Spieler maßgeblich am Ausgang beteiligt waren.


Saison 2016/17

Saison 2015/16

„Wir können alle stolz sein auf die unglaubliche Saison“

„Wir können alle stolz sein auf die unglaubliche Saison“

 

Trainer der Regionalligafrauen des SC Siegelbach trotz der 0:3-Niederlage im Verbandspokal zufrieden mit seinem Team

Von Fabienne Schwenk 

Mit einer Niederlage im Finale des Frauen-Verbandspokals Südwest, haben die Fußballerinnen des SC Siegelbach nun endgültig ihre Saison 2015/16 beendet. In der Partie gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Südwest, den 1. FFC Niederkirchen, musste sich der SCS 0:3 geschlagen geben.

Die Mannschaft unter Cheftrainer Roland Druck reiste als klarer Außenseiter nach Kandel, denn die Konkurrenz aus Niederkirchen ist bereits Meister der Liga und damit verbundener Aufsteiger in die Zweite Frauen-Bundesliga Süd. Und das Siegelbacher Team musste auf gleich sechs seiner Stammspielerinnen verzichten: Kaja Kernjak, Lena Zimmermann, Maja Metzger, Sina Zelt, Josi Heer und Verena Korz fehlten. Nichtsdestotrotz sollte es am vergangenen Sonntag anders ablaufen, als in den Hin- und Rückspielen der beendeten Saison.„In beiden Rundenspielen wurde die Partie bereits in den ersten Minuten von der Mannschaft aus Niederkirchen mit zwei, drei frühen Toren entschieden. Um vorzubeugen, wollten wir etwas defensiver beginnen und so lange wie möglich ohne Gegentor bleiben“, berichtet Co-Trainer Axel Locher. Mit Abwehrchefin Katharina Mey haben die Siegelbacherinnen eine routinierte und zweikampfstarke Spielerin in ihren Reihen. Dass ihre Rolle besonders entscheidend sein wird, stellte sich bereits früh heraus. In den ersten Minuten der Partie spürte man die Anspannung der Blau-Weißen. Die Angst vor einem frühen Gegentreffer war groß, denn anders waren sie es vom offensiv starken FFC nicht gewohnt. Doch die Taktik des Trainerteams schien aufzugehen. Trotz des hohen Tempos, mit dem Niederkirchen auflief, schafften sie es in den Anfangsminuten nicht, gefährlich vor das Tor zu gelangen. Langsam taute auch die Druck-Elf auf und traute sich immer mehr in die Offensive. Mit den schnellen Ebby Madrid und Anna Krehbiel erfolgten einige gute Angriffe. Erst durch eine Standardsituation bekam die Mannschaft aus Niederkirchen ihre erste Torchance, welche prompt genutzt wurde. FFC-Mittelfeldspielerin Sandra Henke kam durch einen Zuordnungsfehler der SCS-Abwehr frei zum Kopfball und sorgte für den Führungstreffer (31.). Der Rückstand schien der Siegelbacher Mannschaft jedoch kaum zu imponieren. Sie spielte mutig weiter nach vorne. Noch vor dem Pausenpfiff hatte Stürmerin Ebby Madrid nach schönem Spielzug die Chance zum Ausgleich auf dem Fuß. Die letzte Konsequenz fehlte ihr jedoch, sodass im letzen Moment geklärt werden konnte.Hälfte zwei begann mit einer guten Phase der SCS-Damen. Immer wieder machten sich die Stürmerinnen auf in Richtung FFC-Tor. Es fehlte jedoch die letzte Präzision. Der Meister erspielte sich ebenfalls Chancen. Kaja Buhl konnte eine schöne Flanke von links zum 0:2 verwerten (56.). Jetzt fiel es den Blau-Weißen immer schwerer, die Gegner vom Tor fernzuhalten. Mit hohem Tempo und Pressing eroberten sie sich immer wieder den Ball. 20 Minuten vor Schluss erhöhte Chantal Fuchs zum 0:3-Endstand (67.).

„Wir können alle stolz sein auf die unglaubliche Saison. Im Endspiel mit gleich fünf jungen Spielerinnen aus der eigenen Jugend aufzulaufen, lässt uns Trainer und den gesamten Verein positiv in die Zukunft blicken“, fasst Axel Locher zusammen. Er ist stolz, dass sein Team als Aufsteiger zurück in die Regionalliga gekehrt ist, Tabellenvierter wurde, im Finale des Verbandspokals stand und damit im DFB-Pokal 2016/17 stehen wird. „Jetzt gehen wir in unsere wohlverdiente Sommerpause. In ein paar Wochen sehen wir uns wieder, und dann machen wir dort weiter, wo wir aufgehört haben“, so Locher.
So spielten sie

SC Siegelbach: Bungert – Locher (81. Körbel), Wilding, Barnett, Mey – Rheinheimer, Baran (57. Pletsch), Haag, Di Grazia – Krehbiel (70. Assel), Madrid.

Pokalfinale und Teilnahme am DFB-Pokal 2016/17

Pokalfinale: SCS I – Niederkirchen 0:3 (wieder im DFB-Pokal !!!)

Frauen des 1. FFC Niederkirchen bezwingen SC Siegelbach 3:0 und gewinnen Verbandspokal
Von Thomas Dill-Korter 
Das Endspiel um den Frauenfußball-Verbandspokal Südwest war eine einseitige Angelegenheit. Gegen eine sehr defensiv eingestellte Mannschaft des SC Siegelbach gewann der zukünftige Zweitligist 1. FFC Niederkirchen 3:0 (1:0).

Die Elf aus der Westpfalz war fast ausschließlich darauf bedacht, den Favoriten von der Weinstraße im Spielaufbau zu stören. Trotzdem kamen die Niederkirchenerinnen schnell zu guten Torchancen. In der fünften Minute verhinderte Siegelbachs Torfrau Melanie Bungert den frühen Rückstand, indem sie einen Schuss von Natalia Stulin abwehrte. Danach war es die kaum zu kontrollierende FFC-Spielführerin Silvana Arcangioli, die mehrere gefährliche Aktionen hatte, aber entweder selbst nicht traf – oder ihre Mitspielerinnen verwerteten die tollen Vorlagen nicht.So bedurfte es einer Standardsituation zur Niederkirchener Führung. Nach einem Eckball von Kathrin Becker traf Sandra Henke per Kopfball. Nach dem Seitenwechsel sorgte die in der Pause eingewechselte Kaya Buhl auf der rechten Seite für viel Druck und traf in der 56. Minute nach Vorlage von Selina Hünerfauth in klassischer Mittelstürmer-Manier zum 2:0. Beim dritten Niederkirchener Treffer wehrte eine Siegelbacherin einen Eckball vor die Füße von Chantal Fuchs ab, und diese ließ Bungert mit ihrem knallharten Schuss keine Abwehrchance.Bis zum Schluss boten sich dem Regionalligameister weitere gute Möglichkeiten, um noch höher zu gewinnen. Zwei Minuten nach dem dritten Treffer lenkte Bungert einen Kopfball von Torschützenkönigin Kristin Götz, die aber gestern ansonsten unauffällig blieb, mit einer Hand über das SC-Gehäuse, und in in der Schlussphase war es wie zu Beginn Arcangioli, die noch zwei gute Chancen zum 4:0 vergab. Zunächst verpasste sie eine Rechtsflanke von Buhl (83.), und eine Minute später schoss sie knapp über das gegnerische Tor.

Die Siegelbacherinnen suchten auch nach dem Rückstand nur mit Kontern ihr Glück, kamen aber nie gefährlich vor das FFC-Tor. Trotz deutlicher Unterlegenheit spielten sie übrigens bis zum Schluss diszipliniert und fair. Für Schiedsrichterin Ines Appelmann verlief der gestrige Nachmittag deshalb ebenso entspannt wie für Niederkirchens Torhüterin Juliane Fuchs.

Niederkirchens Trainer Niko Koutroubis bedauerte die defensive Spielweise des Gegners. „Das war wie so oft in dieser Saison ein Geduldsspiel. Für die Zuschauer war es deshalb auch nicht schön anzuschauen“, meinte er nach dem Abpfiff.

Die Siegelbacherinnen nahmen die erwartete Niederlage gelassen, da sie auch als Verlierer für den kommenden DFB-Pokalwettbewerb qualifiziert sind. Der FFC wird als Zweitligist ebenfalls vertreten sein.

Pokal-Halbfinale Frauen

Klassenunterschied im Halbfinale
 

Per Kantersieg zieht das SCS-Frauenteam I ins Endspiel ein

Überlegen hat sich die erste Frauenmannschaft des SC Siegelbach am Donnerstag in der Halbfinalpartie beim FC Marnheim durchgesetzt und das Endspiel um den Verbandspokal erreicht. Mit 9:1 (3:0) triumphierte der SCS am Ende über den Außenseiter.

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein lebhaftes Spiel, bei dem beide Teams zunächst mit viel Einsatz zu Werke gingen. Schon in der Anfangsphase fiel auf, dass Siegelbach aus einer sehr guten Abwehr heraus agierte und mit frühem Pressing die Gegnerinnen unter Druck setzte. Das Führungstor für die Gastmannschaft fiel schon in der 10. Minute durch einen platzierten Schuss von der Strafraumgrenze, der – abgefeuert von Charlotte Wilding – unhaltbar im rechten oberen Toreck einschlug. Mit einem schönen kraftvollen Kopfball nach einem Freistoß erhöhte Sina Zelt auf 2:0 (26. Minute). Mit weiteren Großchancen hätten die Siegelbacherinnen in der Folgezeit den Spielstand bereits ausbauen können. Die größte hatte Josi Heer, die nach einem eindrucksvollen Alleingang erst an der Marnheimer Torfrau Jasmin Heger scheiterte. Erst kurz vor der Pause fiel das dritte Tor; Grazia Julia Di erzielte es mit der Hacke.In der zweiten Halbzeit wurde der Klassenunterschied zwischen dem in der Regionalliga spielenden Gast und dem FC Marnheim (Verbandsliga) sehr deutlich. Siegelbach blieb weiter kampfstark und beeindruckte durch flotten Kombinationsfußball, der oft über die auch läuferisch überzeugenden Außenspielerinnen lief, deren Hereingaben in der Mitte dankbare Abnehmerinnen fanden. Wie „reife Früchte“ fielen so zwischen der 53. und 84. Minute sechs weitere Tore.Trotz des klaren Sieges war der Siegelbacher Trainer Roland Druck nicht vollständig zufrieden. Er sah anfänglich leichte Probleme und eine gewisse Nervosität und führte dies auf die Favoritenstellung des höherklassigen Teams zurück.

SO SPIELTEN SIE
SC Siegelbach: Bungert – Locher (62. Krehbiel), Wilding (62. Madrid), Korz (46. Barnett), Mey – Rheinheimer, Baran – Zelt, Haag, Di, Heer
Tore: 0:1 Wilding (10.), 0:2 Zelt (26.), 0:3 Di (44.), 0:4 Zelt (53.), 0:5 Rheinheimer (64.), 0:6 Heer (66.), 0:7 Krehbiel (71.), 1:7 Mingolla (73.), 1:8 Krehbiel (77.), 1:9 Mey (84.) –

22. Spieltag: Niederkirchen – SCS I 4:0

Siegelbacherinnen beenden Saison auf Platz vier

 

Aufsteiger in die Regionalliga unterliegen Aufsteiger in die Bundesliga mit 0:4 und sind zufrieden mit der Saison

Als Aufsteiger der Verbandsliga Südwest sind die Fußballerinnen des SC Siegelbach zu Beginn der Saison 2015/16 in die Regionalliga Südwest zurückgekehrt. Mit neuem Trainer und einem Kader voller junger Talente war das Ziel klar: die Liga halten. 22 Spieltage später stehen die SCS-Damen mit 38 Punkten auf Tabellenplatz vier.

„Für uns ist ein vierter Tabellenplatz wie der Aufstieg für Niederkirchen. Hätte mir vor der Saison jemand gesagt, dass wir am Ende hier stehen, hätte ich sofort unterschrieben. Was meine Mannschaft Spiel für Spiel an Engagement und Ehrgeiz gezeigt hat, ist einfach nur sensationell“, beschreibt der Chefcoach die abgelaufene Saison.Mit Roland Druck, Axel Locher und Hendrik Thönjes haben die Siegelbacherinnen ein Trainerteam, das alles richtig macht. „Wir sind froh, dass wir die drei haben. Ihnen können wir zu hundert Prozent vertrauen, auch neben dem Platz“, sagt SCS-Spielführerin Katharina Mey.Zum Abschluss der Runde reisten die SCS-Frauen am vergangenen Wochenende zum 1. FFC Niederkirchen. Am letzten Spieltag nochmal ein richtiger Kracher, denn die Gastgeber standen bereits vor der Partie als sichere Aufsteiger in die Zweite Bundesliga Süd fest. „Wir wussten, was auf uns zukommt, und so war es letztendlich auch. Das Team aus Niederkirchen war uns in allen Belangen einen Schritt voraus und steht zu Recht auf Platz eins“, berichtet Roland Druck.

Dass der FFC ungeschlagen die Saison beenden wollte, bekamen auch die Siegelbacherinnen sofort zu spüren. Mit einem lupenreinen Hattrick hatte die Torschützenkönigin Kristin Götz ihr Team bereits nach zehn gespielten Minuten mit 3:0 in Führung gebracht (2., 8., 10.). Kurz nach der Pause krönte erneut Götz ihre Leistung und erhöhte auf 4:0 (52.).

„Vielleicht hätte es anders ausgesehen, wenn wir nicht die ersten zehn Minuten verschlafen hätten. Auch ein Anschlusstreffer zum 1:1 nach der großen Chance gleich am Anfang des Spiels hätte uns sicher gutgetan. Davon mal abgesehen, Niederkirchen war einfach das bessere Team“, zeigte sich Spielführerin Mey als faire Verliererin.

Weiter geht es für die Fußballerinnen mit dem Halbfinalspiel des Verbandspokals am Donnerstag, 26. Mai, gegen das Team des FC 1919 Marnheim.

Die zweite Mannschaft des SC Siegelbach kann am kommenden Samstag, 21. Mai, den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machen. Auswärts beim SV Otterberg treten die Fußballerinnen zum letzten Punktspiel der Saison an. Anpfiff ist um 14 Uhr. (fsc)

21. Spieltag: Bad Neuenahr – SCS I 0:2

„Alles richtig gemacht“

 

SCS-Frauen besiegen Favoriten aus Bad Neuenahr durch zwei Standardtreffer mit 2:0

Am Sonntag konnten die Fußballerinnen des SC Siegelbach weitere drei Punkte auf ihr Konto addieren. Nach einem Sieg beim ehemals drittplatzierten SC 2013 Bad Neuenahr haben sie die Gastgeber in der Tabelle überholt. Mit 38 Zählern steht der SCS zum letzten Spieltag punktgleich mit dem TuS Issel auf Tabellenplatz vier.

„Heute haben wir alles richtig gemacht. Die Einstellung jeder Einzelnen hat zu hundert Prozent gestimmt. Den Sieg haben wir uns durch unser kontinuierliches Engagement der letzten Wochen verdient“, erklärt Roland Druck, der Cheftrainer der Blau-Weißen. Was seine Mannschaft am vorletzten Spieltag der Saison gezeigt hatte, war beeindruckend. Die Siegelbacherinnen boten dem vermeintlichen Favoriten ab Minute eins Paroli.Trotz der hohen Temperaturen machten beide Teams das Spiel schnell und versuchten, die gegnerische Abwehrkette früh unter Druck zu setzen. Vor allem die Gäste kamen immer wieder durch schönes Kombinationsspiel in den Strafraum der Hausherrinnen. Trotz guter Chancen für beide Parteien fehlte in Hälfte eins die letzte Konsequenz vor dem Tor.Auch in Hälfte zwei spielten beide Teams offensiv und dem Führungstreffer entgegen. Die gut herausgespielten Torchancen konnten zunächst jedoch weiterhin auf keiner Seite erfolgreich verwertet werden. So dauerte es bis kurz vor Schluss, ehe SCS-Abwehrchefin Maja Metzger nach einer souveränen Einzelaktion nur durch ein Foul zu stoppen war. Den daraus entstandenen Freistoß nutzte sie zur 0:1-Führung (79.). Jetzt in Fahrt, waren zum größten Teil nur noch die Gäste am Ball. Sie drückten auf den Entscheidungstreffer und brachten die Heimdefensive immer öfter ins Straucheln.

Die Entscheidung brachte dann Katharina Rheinheimer, als sie in der 85. Spielminute einen weiteren Freistoß am Strafraum direkt verwandelte.

„Was meine Mannschaft Woche für Woche leistet, ist phänomenal. Die Saison war bereits jetzt ein voller Erfolg“, lobt der SCS-Coach seine Spielerinnen.

Pokal: Wörrstadt – SCS I 1:5

SCS-Frauen im Pokal-Halbfinale

 

Am vergangenen Donnerstag bestritten die Fußballerinnen des SC Siegelbach ihr drittes Spiel im Verbandspokal Südwest. Zu Gast war das Team des Cheftrainers Roland Druck beim Ligakonkurrenten TuS Wörrstadt, wo es mit einem klaren 5:1-Sieg ins Halbfinale einzog. „Wir waren von der ersten Minute an druckvoll und zielstrebig“, lobt der SCS-Trainer seine Spielerinnen. Zu Recht, denn sein Team zeigte über das gesamte Spiel hinweg eine starke Leistung. Schon früh präsentierte es sich torhungrig, machte mächtig offensiven Druck. So dauerte es nicht lange, ehe Josi Heer bereits nach fünf Minuten zur 1:0-Führung einschob. Auch weiterhin hielten die Gäste das Tempo hoch, wollten unbedingt nachlegen und früh das Spiel für sich entscheiden. Immer wieder fanden sie Lücken in der Wörrstädter Abwehrkette, doch kam der letzte Querpass oft nicht an. Erst kurz vor der Halbzeit konnten die Siegelbacherinnen Sina Zelt und Katharina Rheinheimer mit einem Doppelschlag auf 2:0 (41.) und 3:0 (45.) erhöhen. Hälfte zwei begann wie die erste endete. Nach einem schönen Spielzug erzielte Josi Heer mit ihrem zweiten Treffer das 4:0 (63.). Nur wenig boten die Hausherrinnen im Spiel nach vorne, und nur selten fand das Spiel in der Hälfte des SCS statt. Durch einen Konter verkürzte Wörrstadt jedoch zwanzig Minuten vor Schluss auf 1:4. Den Schlusspunkt setzte die Stürmerin Julia DiGrazia (76.) mit einem Traumtor aus 20 Metern zum 5:1-Sieg. Am Sonntag (14 Uhr) bestreiten die SCS-Damen die vorletzte Regionalliga Partie der Saison 2015/16. Zu Gast sind sie beim Drittplatzierten SC 2013 Bad Neuenahr.

20. Spieltag: Dirmingen – SCS I 0:1

„Schlechteste Saisonleistung“

 SCS-Frauen gewinnen trotzdem mit 1:0 die Regionalligapartie beim SV Dirmingen

Trotz des 1:0-Sieges gegen den Gastgeber SV Dirmingen am Sonntag zeigte sich der Trainer des SC Siegelbach , Roland Druck, gar nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

„Wir waren heute unkonzentriert. Unser Spiel war geprägt von Fehlpässen, und wir taten uns extrem schwer, einen ordentlichen Spielzug zu Ende zu spielen. Unterm Strich war das unsere bisher schlechteste Leistung“, blickte der SCS-Coach kritisch auf die Vorstellung seines Teams zurück. Doch auch die Gastgeberinnen hatten an diesem Sonntag nicht ihren Spitzentag erwischt. Beide Teams wirkten müde und zeigten nur wenig Interesse daran, das Spiel schnell zu machen. Nur selten gelang es den Hausherrinnen, gefährlich vor dem Siegelbacher Tor aufzutauchen. Doch wenn auch nur selten, wurde es dann sofort brenzlich für die SCS-Abwehr. Torhüterin Kaja Kernjak entschärfte zum Glück ihrer Mannschaft jedoch immer wieder souverän. Außer diesen wenigen Situationen spielte sich die restliche Partie überwiegend zwischen den beiden Sechzehnern ab.

Auch in Hälfte zwei schien es immer mehr so, als gäben sich beide Teams mit einem 0:0 zufrieden. Die Zuschauer bekamen weiterhin ein eher träges Spiel geboten, noch immer geprägt von unvollendeten Spielzügen und nicht durchdachten Angriffen. Folglich kam der 1:0-Führungstreffer in der 75. Spielminute umso überraschender. Nach einem Foul an einer Siegelbacher Mittelfeldspielerin verwandelte Katharina Rheinheimer den fälligen Freistoß direkt aus 25 Metern. Machtlos konnte die SV-Torhüterin nur noch zuschauen, wie der Ball hinter ihr einschlug.

Nach dem Führungstreffer sollte es das mit den Chancen jedoch auch schon wieder gewesen sein, und die Fußballerinnen des SCS konnten sich nach 90 Minuten über weitere drei Punkte auf dem Konto freuen.

Am kommenden Wochenende haben die SCS-Damen die Chance, die direkte Konkurrenz des SC 2013 Bad Neuenahr im eigenen Stadion zu schlagen und sie vom dritten Tabellenplatz zu stoßen. „Wir werden in Bad Neuenahr genau so weiterspielen wie bisher. Über die gesamte Saison hinweg hat meine Mannschaft außerordentliche Leistungen gezeigt. Das wollen wir auch in unseren letzten beiden Spielen noch einmal allen zeigen“, erklärte der Cheftrainer der Blau-Weißen. (fsc)

19. Spieltag: SCS I – Göcklingen 6:0

„Ein toller Auftritt“

 

Siegelbacherinnen klettern nach 6:0-Sieg gegen Göcklingen auf Rang vier

Mit einem souveränen 6:0-Sieg gegen den FFV Fortuna Göcklingen gewannen die Fußballerinnen des SC Siegelbach ihr letztes Heimspiel der laufenden Saison. Das Team unter Cheftrainer Roland Druck springt damit wieder auf Platz vier der Regionalliga Südwest.

„Das war ein toller Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, lobt der SCS-Coach sein Team. Mit wieder fast allen Leistungsträgerinnen in der Startelf begannen die Blau-Weißen das Spiel mit ordentlich Tempo. Die Heimmannschaft leitete das Spiel von Beginn an und ließ den Gästen kaum Zeit zum Aufatmen. Schon früh presste sie die gegnerische Abwehr und zwang sie so zu Fehlern.Zehn Minuten nach Anpfiff brachte SCS-Stürmerin Josi Heer ihre Mannschaft mit 1:0 in Führung. Von dem Gegentreffer konnte sich das Gästeteam kaum erholen. Keine fünf Minuten später hämmerte Siegelbachs Sina Zelt den Ball zum 2:0 in den Kasten. Immer wieder arbeiteten sich die Gastgeberinnen vors Tor der FFV und waren schließlich nur durch ein Foul zu stoppen. Lena Zimmermann verwandelte den folgenden Elfmeter präzise und erhöhte auf 3:0 (32.).

Hälfte zwei begann, wie die erste geendet hatte. Die Hausherrinnen kontrollierten das Spiel und ließen den Gästen keine Chance zur Gegenwehr. Mit weiterhin aggressivem Spiel nach vorne fanden sich immer wieder Lücken in der Göcklinger Abwehrkette. Maja Metzger vollendete ein schönes Zusammenspiel und erhöhte erneut, auf 4:0 (52.). Die schwachen Gäste konnten sich kaum aus ihrem Sechzehner befreien und die heranstürmenden Siegelbacherinnen nur mit Fouls aufhalten. Den bereits zweiten Foulelfmeter der Partie verwandelte Julia DiGrazia zum 5:0 (69.). Den Schlusspunkt setzte Sina Zelt, die zehn Minuten vor Schluss einen weiteren schönen Spielzug zum 6:0-Endstand vollendete (79.).

„Gegen eine schwache Gastmannschaft war das ein Pflichtsieg. Nichtsdestotrotz muss man erstmal sechs Tore gegen eine tief stehende Mannschaft erzielen. Wir nehmen diesen Erfolg definitiv mit in die nächsten Spiele“, fasste Druck zusammen.

Weiter geht es für die Fußballerinnen des SC Siegelbach am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellenneunten SV Dirmingen. (fsc).

18. Spieltag: Saarbrücken II – SCS I 0:1

Drei Punkte trotz Unterzahl

 Frauen des SC Siegelbach feiern 1:0-Sieg über den 1. FC Saarbrücken II

Mit einem Sieg im Gepäck und drei Punkten auf dem Konto sind die Fußballerinnen des SC Siegelbach am Sonntag aus dem Saarland in die Pfalz zurückgekehrt. Mit 1:0 schlug die Mannschaft unter Trainerduo Roland Druck und Axel Locher die Konkurrenz des 1. FC Saarbrücken II.

„Wir sind überglücklich, dass wir den Sieg mit nach Hause nehmen konnten. Ein Lob an die gesamte Mannschaft“, so Cheftrainer Roland Druck glücklich. Trotz Sieg sei die Partie jedoch keine Glanzleistung seiner Mannschaft gewesen, gestand der Coach.Beide Mannschaften kamen nur langsam ins Spiel. Umso überraschender die Großchance der Gastgeberinnen in der zwölften Minute. Völlig unbedrängt tauchte plötzlich die Saarbrücker Stürmerin vor dem SCS- Tor auf, vergab jedoch die Chance zur Führung.

Im Gegenzug waren es die Blau-Weißen, die keine fünf Minuten später ihre Chance nutzten. Lena Zimmermann schloss einen guten Spielzug souverän ab, und brachte ihrem Team die 1:0-Führung (17.). Auf den Gegentreffer zeigte die Heimmannschaft wenig Reaktion. Auch weiterhin fand das Spiel zum größten Teil im Mittelfeld statt, und nur wenige Chancen ergaben sich.

Kurz vor Schluss musste Siegelbachs Abwehrspielerin Laurien Locher nach einem Zusammenprall den Platz verlassen. So musste der SCS ab der 80. Minute mit einer Spielerin weniger auf dem Feld stehen, da zuvor das dritte Mal gewechselt worden war. Trotz Unterzahl spielten die Gäste selbstbewusst weiter und erarbeiteten sich weitere Chancen, die Führung zu erhöhen. Diese parierte Saarbrücken Nummer eins jedoch souverän.

Nach 90 Minuten blieb es beim 0:1, und die Siegelbacherinnen konnten ihren Abstand zur unteren Tabellenhälfte vergrößern. Nächste Woche trifft die Druck-Elf bereits samstags zuhause auf die Mannschaft der FFV Fortuna Göcklingen.

Die zweite Mannschaft des SCS konnte ihr Heimspiel gegen den TuS Landstuhl/Mittelbrunn klar mit 7:1 gewinnen. Somit hat sich das Team unter Axel Locher wieder die Tabellenführung geholt und kann weiterhin auf den Aufstieg hoffen. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Locher, Zimmermann, Metzger, Rheinheimer – Jung, Korz (79. Mey), Haag, Di Grazia – Wilding (59. Haake), Heer (65. Zelt)

 

17. Spieltag: SCS I – Montabaur 1:1

Remis zum Rückrundenstart

 SC Siegelbach spielt 1:1 gegen 1. FFC Montabaur

Die Fußballerinnen des SC Siegelbach empfingen am vergangenen Sonntag die Gäste des 1. FFC Montabaur zum ersten Heimspiel der Regionalliga-Rückrunde 2015/16. Mit einem 1:1 Unentschieden konnten die SCS Damen einen weiteren Punkt einfahren und stehen nach 18. Spieltagen weiterhin auf Tabellenplatz sechs der Regionalliga Südwest.

Das Spiel begann für die Gastgeberinnen gut. Sie präsentierten sich angriffslustig und machten es den Gegnern mit schnellem Pressing extrem schwer, ihr Spiel aufzubauen. Schon nach 13 Minuten konnte Lena Zimmermann nach schöner Aktion zur 1:0 Führung einlochen. Die Gäste ließen sich davon jedoch ganz und gar nicht beeindrucken und stellten sich auf Gegenangriffe ein. Von da an war es die Mannschaft aus Montabaur die das Spiel, vor allem im Mittelfeld, diktierte. „Wir haben uns extrem schwer getan, unsere Zweikämpfe zu gewinnen. Die Gäste versuchten das Spiel schnell zu machen, wir konnten nur immer wieder versuchen, etwas Ruhe hinein zu bringen“, beschrieb SCS-Trainer Roland Druck den Spielverlauf.Nach der Pause schien das Tempo etwas abzuflachen. Die Gäste spielten immer weniger auf den Ausgleich und gaben so den Hausherrinnen öfter die Chance zum Angriff. Umso überraschender kam der Ausgleich der Gäste zum 1:1 in der 60. Spielminute.

Im letzten Drittel der Partie fand das Spiel hauptsächlich in der gegnerischen Hälfte statt. Die SCS Damen drängten auf die Führung und erarbeiteten sich immer wieder hochkarätige Chancen. Sowohl DiGrazia als auch Baran scheiterten am Aluminium, Zimmermann an der FFC Torhüterin. Kurz vor Schluss waren es noch einmal die Gäste die im SCS Strafraum auftauchten. Kaja Kernjak parierte zum Glück der Siegelbacherinnen jedoch souverän und sicherte somit den Punkt gegen die Tabellennachbarn.

„Natürlich wollten wir drei Punkte. Am Ende des Tages sind wir jedoch froh über den hart erkämpften Punkt. Ich denke ein Unentschieden ist für beide Teams fair“, meinte Druck.
So spielten sie:
SC Siegelbach: Kernjak – Locher, Zimmermann, Metzger, Zelt – Rheinheimer (80′ Wilding), Baran (70′ Körbel), Jung, Haag – DiGrazia, Heer.

16. Spieltag: Saarwellingen – SCS I 0:3

Charlotte Wilding krönt Startelf-Debüt mit Tor

FuSSball: Siegelbachs Frauen siegen 3:0 bei Schlusslicht

Mit einem 3:0 (1:0)-Sieg bei der DJK Saarwellingen sind die Fußballerinnen des SC Siegelbach auf Platz sechs der Regionalliga-Tabelle vorgerückt. Trotz personeller Engpässe die Blau-Weißen ihren Gastgeberinnen über die gesamte Spielzeit hinweg deutlich überlegen.

„Vor allem die Spielerinnen, die sonst weniger Spielzeiten bekommen, haben heute gezeigt, dass durchaus mit ihnen zu rechnen ist“, brachte Cheftrainer Roland Druck neben den drei Punkten positive Eindrücke mit zurück in die Pfalz. Dass sein Team ohne eine Reihe von Leistungsträgerinnen auflaufen musste, merkte dem SCS niemand an. Von Beginn an machte die Gäste-Elf den Einheimischen durch hohes Tempo und aggressives Zweikampfverhalten das Leben schwer. Bereits in den ersten Minuten erspielten sich die SCS-Frauen mehrere Chancen zur Führung. Trotz spielerischer Überlegenheit dauerte es bis kurz vor Ende der ersten Hälfte, ehe die Gäste zur Führung trafen. Die junge Charlotte Wilding krönte ein gelungenes Startelf-Debüt in der Regionalliga mit einem strammen Schuss aus 20 Metern direkt unter die Latte (44. Minute).

In Hälfte zwei machten die Pfälzerinnen weiterhin mächtig Druck auf die gegnerische Abwehr. So dauerte es nicht lange, bis Katharina Rheinheimer nach schönem Zuspiel zum 2:0 für Siegelbach einschieben konnte (65.). Den Schlusspunkt setzte Lena Zimmermann, als sie nach schöner Einzelaktion auf 3:0 erhöhte (75.). „Natürlich sind wir mit klarem Ziel nach Saarwellingen gefahren. Gegen das Schlusslicht ist ein Sieg Pflicht. Wir haben das sehr gut umgesetzt. Riesenkompliment an die Mannschaft“, freute sich SCS-Coach Druck.

Team SCS II musste sich im Landesliga-Spitzenspiel der SG Thaleischweiler-Fröschen 0:1 (0:0) geschlagen geben. Trotz ausgeglichener Partie und einigen guten Chancen der Hausherrinnen gelang den Gästen in der 85. Spielminute der Siegtreffer. Durch die Niederlage rutschen die SCS-Frauen auf den zweiten Platz ab. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach I: Kernjak – Seifert, Zimmermann, Metzger, Barnett – Rheinheimer, Baran, Heer, Haag – Wilding (73. Assel), Jung. (fsc)

15. Spieltag: Wörrstadt – SCS I 2:1

Nur schwer zu verdauen 
 
 Unglückliche Niederlage für SCS-Frauen beim TuS Wörrstadt
Mit 1:2 mussten die Fußballerinnen des SC Siegelbach sich am Sonntag beim Tabellennachbarn TuS Wörrstadt geschlagen geben. Durch die Niederlage tauschen die Siegelbacherinnen den Tabellenplatz mit dem TuS und rutschen vom siebten auf den achten Rang ab.

„Solche Niederlagen sind nur schwer zu verdauen“, gesteht der Cheftrainer des SCS, Roland Druck, nach der unglücklichen Pleite seiner Mannschaft. Dabei hatte die Partie für sein Team recht ordentlich begonnen. Mit hohem Tempo starteten beide Teams in die Partie und präsentierten sich angriffslustig. Ein ausgeglichenes Spiel im Mittelfeld verhinderte in Durchgang eins jedoch oftmals den Weg in den jeweils gegnerischen Strafraum, und so blieben viele Chancen aus. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff waren es die Gastgeber, die durch einen verwandelten Freistoß überraschend mit 1:0 in Führung gingen (43. Minute).Kurz nach Wiederanpfiff reagierte der Trainer der Blau-Weißen mit gleich zwei Offensivwechseln. Für die defensiven Seifert und Baran kamen Heer und Körbel, welche das Spiel nach vorne verstärken sollten. Die Taktik des Coaches schien aufzugehen, denn bereits drei Minuten später gelang Ebby Madrid der Ausgleich zum 1:1 (63.). Von nun an waren die Gäste am Drücker. Sie erspielten sich weitere Chancen zur Führung, jedoch konnte kein Spielzug erfolgreich beendet werden.„Wir hatten einige Chancen auf dem Fuß, die uns in Führung hätten bringen können. An anderen Tagen machen wir die Dinger rein, heute hat es nicht sein sollen“, so Druck. Kurz vor Schluss dann der große Aufreger: Ein abseitsverdächtiger Ball kommt in den Rücken der SCS-Abwehr, und nur noch Torhüterin Kaja Kernjak kann eingreifen. Nach einem Zusammenprall mit der TuS-Stürmerin bleiben beide schmerzgeplagt liegen, die Unparteiischen lassen das Spiel weiterlaufen. Eine nachgerückte Wörrstädterin schiebt den Ball lässig über die Linie. 2:1-Führung für die Gastgeber in der 89. Spielminute.„Natürlich sind wir sauer über solche Situationen. Nichtsdestotrotz haben wir unseren Teil dabei gelernt. Auch wenn das nicht unserer Spielphilosophie entspricht, sind wir ab sofort gezwungen, ähnlich zu handeln“, erklärt der SCS-Coach.

Am Sonntag geht es zum erneuten Auswärtsspiel. Um 13 Uhr empfängt die DJK Saarwellingen das Team aus Siegelbach. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Seifert (60. Heer), Zimmermann, Metzger, Barnett – Rheinheimer, Baran (60. Körbel), Locher, Haag – Di Grazia, Madrid (78. Zelt).

Riegelsberg – SCS I 0:2

Druck gemacht

 SC Siegelbach startet mit Auswärtssieg

2:0 haben die Fußballerinnen des SC Siegelbach ihr erstes Auswärtsspiel im neuen Jahr für sich entschieden. Zu Gast beim FC Riegelsberg, präsentierte sich das Team unter Cheftrainer Roland Druck am Sonntag nicht nur konditionell in guter Verfassung, sondern auch spielerisch sehr gut vorbereitet.

„Wir haben schnell zurück in unseren Rhythmus gefunden. Fürs erste Spiel nach langer Pause bin ich sehr zufrieden“, so Druck. Die Partie begann mit hohem Druck von beiden Seiten. Vor allem die Gastgeberinnen drängten auf ein frühes Tor. Die anfängliche Hektik legte sich Mitte der ersten Halbzeit, und die Siegelbacherinnen nahmen das Spiel immer mehr in die Hand. Besonders im Mittelfeld wirkten die Gäste spielbestimmend und konnten sich so immer weiter in Richtung des gegnerischen Strafraums bewegen.Kurz nach Wiederanpfiff nutzte die Siegelbacherin Katharina Zimmermann eine der ersten Chancen und erzielte aus der Distanz den Führungstreffer. Nach weiteren vergebenen Chancen zur Erhöhung waren es die Gastgeberinnen, die einen späten Ausgleich erzielen wollten. Sie setzten die Pfälzerinnen früh unter Druck und drängten immer wieder in deren Strafraum. Durch gute Defensivleistung konnte die Abwehrkette des SCS jedoch die Führung bewahren. Kurz vor Schluss war es dann Ebby Madrid, die mit ihrem Treffer zum 2:0 das Spiel entschied. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Seifert (60. Madrid), Zimmermann, Metzger, Barnett – Rheinheimer, Baran (75. Körnel), Locher (86. Schlippe) Haag – di Grazia, Jung

2. Platz bei der Sportlerwahl

Ausgezeichnet:

Die Sportler des Jahres 2015

RHEINPFALZ-AKTION: Radsportlerin Miriam Welte, der Rollstuhlbasketball-Profi Matthias Heimbach und die Handballer des TuS Dansenberg, vor den Damen des SC Siegelbach, sind die RHEINPFALZ-Sportler des Jahres 2015. Gestern Abend wurden sie in der Kammgarn gekürt.

Miriam Welte, die nicht persönlich anwesend sein konnte, weil sie zeitgleich in London um die Bronzemedaille der Bahnrad-WM fuhr, grüßte per Videobotschaft und bedankte sich für die Unterstützung in der Heimat. Sie setzte sich bei der Wahl gegen Stella Holczer (Karate), Susan Friend (Gewichtheben), Julia Dieter (Tischtennis) und Svenja Radtke (Judo) durch.

Bei den Männern gewann der für den 1. FC Kaiserslautern auf Korbjagd gehende Rollstuhlbasketballer Matthias Heimbach den Titel des Sportlers des Jahres. Er verwies den Tischfußballer Constantin Rubel, Rennfahrer Timo Bernhard, Marathonläufer Kai Jendretzke und Radsportler Niklas Märkl auf die Plätze.

Bei den Mannschaften behielten die Handballer aus Dansenberg die Oberhand. Sie lagen in der Gunst der RHEINPFALZ-Leser vor den Fußballerinnen vom SC Siegelbach, den Tischtennis-Spielern der TSG Kaiserslautern, den Gewichthebern der KG Kindsbach/Rodalben und den Kickern vom SV Morlautern.

Der 2. Platz ist ein riesen Erfolg für unsere Mädels. Dabei fehlten in der Endabrechnung gerade einmal 5 Stimmen.

 

 

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Mannschaft des Jahres die Damen des SC Siegelbach – helft mit!

„Die Fußballerinnen des SC Siegelbach:
Sie haben einen Siegeszug hingelegt, wurden Meister in der Verbandsliga und sind in die Regionalliga aufgestiegen, wo sie kräftig mitmischen. Nach fünf Siegen sind sie Tabellenachter mit 19 Punkten, standen zwischenzeitlich auf Platz drei und trieben so manchem Gegner Schweißperlen auf die Stirn. Sie erreichten das Südwestdeutsche Pokalfinale und qualifizierten sich für den DFB-Pokal und wurden von Borussia Mönchengladbach gestoppt.“
Mit dieser Vorstellung wurden unsere aktiven Mädels in der RHEINPFALZ als mögliche Mannschaft des Jahres präsentiert. Jetzt haben wir alle zusammen auch auf diesem Weg die Möglichkeit ein weiteres Ausrufezeichen für den weiblichen Fussball in Siegelbach zu setzen.
Nutzen wir die Chance!
Unter www.Rheinpfalz.de/Sportler des Jahres könnt ihr für unsere Mannschaft abstimmen!

Sieg beim Hallenturnier in Birkenfeld

Kaum hat das neue Jahr begonnen, gibt es schon wieder einen Erfolg zu vermelden! Beim Hallenturnier in Birkenfeld am 02.01.2016 zeigte sich unser Frauenteam sehr spielfreudig und konnte am Ende als stolzer Sieger die Heimfahrt antreten! In den 6 Spielen wurde 5 mal gewonnen, einzig im Auftaktspiel gegen Breitenthal sprang trotz vieler Chancen nur ein Unentschieden raus. Auch das Endspiel gegen Saarwellingen konnte klar gewonnen werden.

Weiter so Mädels, weiter gehts bereits am kommenden Wochenende wo unser Team an einem Hallenturnier in Losheim am See teilnimmt.

Vielen Dank der Firma DEMANDO

Abermals bedanken sich die Fussballerinnen des SC Siegelbach ganz herzlich bei der Firma DEMANDO.
Diesmal sind es unsere aktiven Damen die von der guten Zusammenarbeit profitieren.
Nach dem Aufstieg in die Regionalliga Südwest stattete Demando die Damen mit einem Satz weißer Trikots aus.
Doch nicht nur das. Zu den weiten Auswärtsspielen wird den Mädels sogar ein Bus zur Verfügung gestellt. Dieser optisch gestylte Bus mit dem Firmenlogo von DEMANDO und der Aufschrift „Offizieller Teambus der Damenmannschaft des SC Siegelbach 1894 e.V“ ist die Woche über als Linienbus in Kaiserslautern unterwegs und befördert am Wochenende die Mädels.
Eine top Sache!
An dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Danke an unseren Jochen Schröder der die Mannschaft unentgeltlich in seiner Freizeit sicher chauffiert hat.
Die anschliessenden Bilder zeigen das stolze Team in den neuen Trikots vor „ihrem Mannschaftsbus“ beim Auswärtsspiel in Andernach, mit ihren Fans.
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13. Spietag: SCS I – Issel 2:1

Aufsteiger überwintert mit 19 Punkten

 Frauen des SC Siegelbach siegen 2:1 über TuS Issel

Nach einem 2:1-Heimsieg über den TuS Issel können sich die Fußballerinnen des SC Siegelbach nach Langem wieder über drei Punkte auf ihrem Konto freuen. Das Team unter Trainerduo Roland Druck und Axel Locher steht nun nach dem letzten Spiel des Jahres mit 19 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest.

Nicht schlecht für einen Aufsteiger, findet Cheftrainer Druck. „Ich kann meiner Mannschaft nur ein riesen Kompliment machen.“ Nach anfänglichem Höhenrausch und drittem Tabellenplatz mussten die Siegelbacherinnen in den letzten Wochen einige Rückschläge gegen die Topteams der Liga hinnehmen. Umso schöner, das Jahr mit einem Erfolg gegen den direkten Tabellennachbarn zu beenden. Nach einem Sieg für die Blau-Weißen sah es in Hälfte eins der Partie jedoch ganz und gar nicht aus. Die Gäste wirkten präsenter und nahmen das Spiel an sich. Bis auf eine gefährliche Kopfballaktion durch Siegelbachs Sina Zelt kamen die Gastgeberinnen im ersten Durchgang nur selten in Richtung des gegnerischen Strafraums. Doch auch die spielstarken Gäste aus Issel wurden nur selten gefährlich. So blieb es bis zur Halbzeitpause beim 0:0.

Zu Beginn der zweiten Hälfte spürte man, dass ein Punkt der Heimmannschaft nicht genug war. Es wurde auf zwei Stürmer umgestellt, und plötzlich kamen die SCS-Damen immer besser ins Spiel. Nach schönem Spielzug gelang Julia Di Grazia der Führungstreffer, der von der Unparteiischen jedoch nicht anerkannt wurde. Nicht oft konnte sich die eingewechselte Franziska Steilen bis in den gegnerischen Strafraum durchsetzen, wo sie nur durch ein Foul zu stoppen war. Dana Baran verwandelte den gepfiffenen Elfmeter souverän zur 1:0-Führung (70.). Nun mit Rückenwind kamen die Gastgeberinnen immer öfter in den gegnerischen Sechzehner, doch wurden viele Chancen, die Führung zu erhöhen, vergeben. Erst kurz vor Schluss gelang es erneut Franziska Steilen, gefährlich vorm gegnerischen Tor aufzutauchen. Diesmal verwandelte die Stürmerin selbst zum 2:0 (85.). In der Nachspielzeit erzielte Issel den 2:1- Anschlusstreffer (90.+2).

„Jetzt können wir gelassen in die Winterpause gehen. Im neuen Jahr geht es dann wieder an die Arbeit, um genau dort weiterzumachen wo wir aufgehört haben“, so Druck.
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Press, Metzger, Haag, Jung – Zimmermann, Di Grazia (82. Pletsch), Locher (46. Baran), Zelt – Heer (60. Steilen), Rheinheimer

12. Spieltag: Andernach – SCS I 4:1

Keine Angst vor dem Tabellenzweiten

SCS-Frauen zeigen Siegeswillen, bleiben aber weiterhin erfolglos

„Ich bin trotz der Niederlage zufrieden mit der Moral, die meine Mannschaft an den Tag gelegt hat. Auch wenn wir spielerisch heute nicht mithalten konnten, zeigten wir einen unbändigen Willen“, berichtet Cheftrainer Roland Druck und ist stolz auf sein Team.

Die mittlerweile auf Platz acht abgefallenen Blau-Weißen des SC Siegelbach begegneten am zwölften Spieltag dem Tabellenzweiten der Regionalliga Südwest, der SG 99 Andernach, bei ihrem ersten Auswärts-Rückrundenspiel der Saison 2015/16.
Durch personelle Ausfälle musste der Trainer seine Mannschaft an einigen Positionen umstrukturieren, was sich von Beginn an auf dem Platz bemerkbar machte.Bei ihrem gewohnt sicheren Spiel aus der Abwehrkette und der Dominanz im Mittelfeld taten sich die Siegelbacherinnen gegen die gut stehenden Gastgeberinnen schwer. Trotz spielerischer Unterlegenheit hielten die SCS-Damen jedoch durch starkes Zweikampfverhalten zunächst gut dagegen. So dauerte es gut 35 Minuten, bis die Mannschaft aus Andernach durch eine Standardsituation mit 1:0 in Führung ging. Doch auch nach dem Rückstand versuchten die Siegelbacherinnen, ihr Spiel weiter aufzubauen und erspielten sich einige Chancen.

Kurz vor der Halbzeitpause waren die Gäste am Drücker und drängten auf den Anschlusstreffer. Nach vergebenen Chancen waren es jedoch die Gastgeberinnen, die noch vor der Pause durch einen aus abseitsverdächtiger Position eingeleiteten Konter die Führung auf 2:0 erhöhten.

„Das war wie ein Genickschlag für uns. Wir waren gerade am Ausgleich dran, und dann bekommen wir so ein Ding. Das ist einfach nur ärgerlich“, so der Coach.

Kurz nach Wiederanpfiff zogen die Gastgeberinnen ihr Spiel dann richtig auf und gingen nur einige Minuten in Hälfte zwei mit einem Doppelschlag erst mit 3:0 (51.), dann mit 4:0 (57.) in Führung. Den 4:1 Ehrentreffer erzielte Dana Baran kurz vor Schluss (82.) durch einen direkt verwandelten Eckball.

Die nächste Chance auf drei Punkte bekommen die SCS-Frauen wieder am kommenden Sonntag, 29. November, um 14 Uhr, wenn sie den direkten Tabellennachbarn, den TuS Issel, zuhause empfangen. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Press (46. Heer), Korz, Metzger, Haag (70. Locher) – Baran (77. Pletsch), Rheinheimer, Zelt, Jung – Di Grazia, Zimmermann

11. Spieltag: Montabaur – SCS I 3:2

Gelb-Rot schwächt Blau-Weiß

 SC Siegelbach verliert nach Platzverweis – Aufsteiger rutscht auf Regionalligaplatz acht ab

Die nächste Niederlage gegen eine Topmannschaft mussten die Fußballerinnen des SC Siegelbach beim 1. FFC Montabaur hinnehmen. 2:3 verloren die Blau-Weißen gegen den nun Drittplatzierten der Regionalliga Südwest.

Schon vor Anpfiff gab es den ersten Rückschlag für das Team unter dem Trainerduo Roland Druck/Axel Locher, denn die Stammspielerinnen Katharina Mey und Chiara Müller fielen kurzfristig aus dem Kader.Personell deutlich geschwächt, gerieten die Gäste bereits in der neunten Spielminute nach schnellem Angriff der Heimmannschaft mit 0:1 in Rückstand. Davon einschüchtern ließen sich die Frauen des SC Siegelbach jedoch nicht und glichen durch einen direkt verwandelten Freistoß zum 1:1 aus (27.).

Kurz vor der Halbzeitpause erhöhten die Siegelbacherinnen nach einer starken Aktion von Sina Zelt auf 2:1 (38.). Nach dem 2:2-Ausgleich in der 55. Minute gab es die „spielentscheidende Aktion“, so Cheftrainer Roland Druck: Maja Metzger wurde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Trotz Unterzahl erspielte sich Siegelbach zwei Großchancen und damit die Möglichkeit zum Führungstreffer, die aber beide nicht verwertet werden konnten.

In der Nachspielzeit kam es zu einer unübersichtlichen Aktion im Strafraum der Siegelbacherinnen, als Di Grazia den Ball mit der Hand spielte. Die Unparteiische entschied auf Strafstoß, welchen die Gastgeberinnen souverän verwandelten (90.+3). „Wir waren heute das spielerisch klar stärkere Team. Natürlich waren die 20 Minuten in Unterzahl nicht einfach, aber meine Mannschaft hat das sehr gut weggesteckt. Wenn wir unsere Chancen dann nutzen, fahren wir mit den drei Punkten nach Hause“, fasst Druck zusammen. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Press, Locher, Metzger, Haag – Jung, Zimmermann, Baran, Rheinheimer – Zelt, Di Grazia

10. Spieltag: SCS I – Niederkirchen 0:3

Erfolgsserie unterbrochen

 SC Siegelbach verliert 0:3 gegen Tabellenführer FFC Niederkirchen

Von Fabienne Schwenk

 
Mit einem klaren 0:3 mussten die Siegelbacherinnen sich am Sonntag dem Spitzenreiter der Regionalliga Südwest, 1. FFC Niederkirchen, geschlagen geben.

„Wir waren von Anfang an nicht nah genug an unseren Gegenspielerinnen und immer einen Schritt zu spät“, analysiert Cheftrainer Roland Druck die Partie. Über das ganze Spiel hinweg waren es tatsächlich die Gäste, die das Spiel bestimmten. So dauerte es nicht lange, eh diese in Führung gingen. Kristin Götz traf (7.). Durch den frühen Rückstand der SCS-Frauen spürte man die Unsicherheit in den Reihen der jungen Gastgebermannschaft. Schon lange nicht mehr lagen sie bereits in den ersten Minuten zurück, und das merkte man ihnen an.Nur sehr schwer kamen die Siegelbacherinnen ins Spiel, das von verlorenen Zweikämpfen und Ballverlusten geprägt war. „Ich denke wir hatten zu viel Respekt vor dem Gegner, und haben uns nur sehr wenig getraut“, erklärt Druck. Die Gäste dagegen waren mittlerweile nicht zu stoppen, und das Spiel bewegte sich nur in der Hälfte des SCS.

Noch vor der Halbzeitpause fielen das 0:2 durch Elisabeth Egelhof (21.) und das 0:3 durch Sandra Henke (38.) für die Mannschaft aus Niederkirchen. In der Pause reagierte der Trainer und nahm einige Einwechslungen vor. Besonders im Mittelfeld wurde viel umstrukturiert – mit Erfolg.

In Hälfte zwei schienen die Blau-Weißen plötzlich wach zu sein. Die eingewechselte Ebby Madrid brachte frischen Wind und sorgte für einige gute Aktionen. Mit mehr Kontrolle im Mittelfeld spielten nun auch die Siegelbacherinnen ihr gewohntes Spiel und kamen immer öfter in den gegnerischen Strafraum. Die größte Chance zum Anschlusstreffer hatte Chiara Müller durch einen Foulelfmeter auf dem Fuß, doch scheiterte sie an der gegnerischen Torfrau. In den Schlussminuten verlor die Partie von beiden Seiten an offensivem Drang und bewegte sich nur noch zwischen den beiden Sechzehnmeterräumen. Ohne weitere nennenswerte Torchancen war nach 92 Spielminuten Schluss. Und die SCS-Frauen standen seit sieben Spieltagen erstmals wieder mit leeren Händen da.

9. Spieltag: SCS I – Bad Neuenahr 0:0

Die Führung auf dem Fuß

Siegelbacherinnen trennen sich mit einem torlosen Remis vom SC 2013 Bad Neuenahr

„Es war ein wie erwartet schweres Spiel heute. Die Gäste waren uns über das ganze Spiel hinweg immer einen Schritt voraus“, fasst Roland Druck, Cheftrainer der Regionalligafußballerinnen des SC Siegelbach, zusammen.

Dabei begann die Partie gegen den SC 2013 Bad Neuenahr mit positiven Nachrichten, denn die vom vergangenen Wochenende angeschlagene Julia Di Grazia stand überraschenderweise bereits wieder im Kader der Siegelbacherinnen. Schon früh zeigte sie, warum sie so wichtig für die Mannschaft ist, als sie mit zwei riesen Chancen die Führung auf dem Fuß hatte. Trotz spielerischer Überlegenheit des Teams aus Bad Neuenahr hatten die Damen des SCS die gefährlicheren Toraktionen. Nach gutem Kombinationsspiel nach vorne fehlte jedoch zu oft die letzte Konsequenz im gegnerischen Strafraum. Auch die Gäste erspielten sich durch viele Ballgewinne im Mittelfeld einige Torchancen, doch ließ die Siegelbacher Abwehr keinerlei Gefahr zu. Ab der 70. Spielminute waren die Gäste durch eine Gelb-Rot-Sperre nur noch zu zehnt auf dem Platz, was den Siegelbacherinnen eine gute Möglichkeit bot, im Mittelfeld das Spiel in die Hand zu nehmen. Doch auch in Überzahl gelang es den Gastgeberinnen nicht, Akzente zu setzen. So stand es auch nach 90 Minuten 0:0.

„Das war bis jetzt unsere schwächste Leistung. Nichtsdestotrotz finde ich ist der Punkt hochverdient“, so Druck. Trotz des Unentschiedens steht der SCS weiterhin auf Platz drei und ist auch nach dem siebten Spieltag in der Regionalliga ungeschlagen. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Press, Baran, Mey, Metzger – Zimmermann, Jung, Zelt, Rheinheimer (60. Madrid) – Di Grazia, Müller.

8. Spieltag: SCS I – Dirmingen 0:0

Schockmoment in Siegelbach

 SCS holt mageren Punkt gegen SV Dirmingen – Zwei Spielerinnen müssen nach Zusammenprall ins Krankenhaus

Mit einem unspektakulären 0:0-Unentschieden trennten sich die Fußballerinnen des SC Siegelbach am Sonntag von den Gästen aus Dirmingen. Damit stehen sie auch nach dem achten Spieltag weiterhin auf Platz drei der Frauen-Regionalliga Südwest.

Obwohl sich die Mannschaft des SV Dirmingen mit dem neunten Platz im unteren Teil der Tabelle befindet, wusste das Trainerduo um Roland Druck und Axel Locher durchaus, was mit dieser erfahrenen Mannschaft auf sie zukommt. Bereits vor Spielbeginn standen die Coaches mit der Aufstellung ihrer Mannschaft vor der ersten schwierigen Aufgabe des Tages, denn gleich vier Ausfälle plagten sie. Obwohl Cheftrainer Roland Druck auch seinen Reservisten vollstes Vertrauen aussprach, beeinflusste die veränderte Aufstellung das Spiel.Die Gäste aus Dirmingen präsentierten sich aggressiv und ließen der Heimmannschaft kaum Platz. Damit konnten die SCS-Damen ihre spielerische Stärke kaum einsetzen. „Wir hatten es heute enorm schwer, Zweikämpfe für uns zu entscheiden. Sowas kostet Kraft und fehlt dann im Spiel nach vorne“, erklärt Druck. Nichtsdestotrotz konnte seine junge Mannschaft mit Schnelligkeit und Agilität überzeugen. Vor allem die junge Nachrückerin Ebby Madrid stach oft mit ihrem Tempodribbling durch die gegnerische Abwehrkette, doch fehlte die letzte Konsequenz oder der eine geschickte Rückpass.

Über die gesamte Spielzeit hinweg hatten die Gastgeberinnen das Spiel in der Hand und drängten auf den Führungstreffer, doch kam der Ball einfach nicht über die Linie.

Zu dem durchwachsenen Spiel kam dann Mitte der zweite Halbzeit noch der riesen Schreck: Spielführerin Julia Di Grazia und Josi Heer prallen mit vollem Tempo aneinander. Di Grazia kam mit Krankenwagen und Verdacht auf Jochbeinbruch ins Krankenhaus, Heer fuhr mit gebrochener Nase zur US-Station in Landstuhl. Von da an kippte das Spiel, und aus dem offensiven Pressing wurde defensiver Kampf.

Die Gäste spürten die Verunsicherung in den Reihen der Siegelbacherinnen, zudem stand der Schock einigen ins Gesicht geschrieben. Durch den Ausfall der Mittelfeldakteurinnen entstanden Löcher, die nur schwer zu füllen waren. „In genau solchen Momenten zeigt Sina uns, warum sie für die Mannschaft so wichtig ist“, lobt Druck seinen zweikampfstarken Sechser. Trotz Unentschieden ist der Coach stolz auf seine Mannschaft und deren Leistung. „Das war nicht unsere spielerische Glanzleistung, doch ich denke kämpferisch bin ich zufrieden“, fasst er das Spiel zusammen. (fsc)

7. Spieltag: Göcklingen – SCS I 0:6

 Chiara Müller trumpft auf

 

Mit einem 6:0-Kantersieg beim Ligakonkurrenten FFV Fortuna Göcklingen feiern die Frauen des SC Siegelbach ihre nächsten drei Punkte. Das Team unter Trainerduo Roland Druck und Axel Locher zeigte von Beginn an, warum es eine Favoritenrolle eingenommen hat. Mit hohem Druck und schnellem Angriff gelang es ihm, die Gastgeberinnen von der ersten Minute an mächtig zu verunsichern. Trotz klarer spielerischer Überlegenheit kamen die SCS-Damen während der Anfangsminuten nicht gefährlich genug vor das Tor der Heimmannschaft. Erst in Minute 22 gelang der erfolgreiche Pass in die Spitze, und Rheinheimer verwandelte sicher zum Führungstreffer. Obwohl die Gäste weiteren Torhunger andeuteten, blieb es beim 0:1 zur Halbzeitpause. Hälfte zwei begann mit mehr Dampf. Nun zeigten die Siegelbacherinnen deutlich, dass ihnen ein 0:1 nicht genügt. Schön in Szene gesetzt, nutze Chiara Müller ihre Chance zum 0:2 (53.) und anschließendem 0:3 (66.). Auch in den Schlussminuten der Partie zeigten sich die SCS-Frauen weiter spielfreudig. Haag erhöhte auf 0:4 (79.). Die Schlusspunkte setzte erneut Chiara Müller. Sie krönte ihre gute Leistung mit dem 0:5 (86.) und 0:6 (90.). „Ich bin extrem zufrieden mit meiner Mannschaft. Mit genau solchen Siegen belohnt sie sich für ihren Trainingsfleiß“, freut sich Cheftrainer Druck. So spielten sie: Kernjak – Locher, Korz, Metzger, Haag – Zimmermann (62. Jung), Rheinheimer, Di Grazia, Zelt – Müller, Heer (67. Pletsch). (fsc)

6. Spieltag: SCS I – Saarbrücken 3:0

Siegelbachs Frauen klettern auf Platz fünf

 Mit einem 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken II am Samstag konnten sich die Fußballerinnen des SC Siegelbach die nächsten drei Punkte sichern. Mit viel Respekt, aber keinerlei Angst, präsentierte sich die Elf unter Cheftrainer Roland Druck von Beginn an spielbestimmend.

Trotz des Ausfalls einiger Leistungsträgerinnen stand das Grundgerüst der Siegelbacherinnen sicher. „Das ist unserer breiten Bank zu verdanken. Wir haben nicht nur elf qualitativ hochwertige Spielerinnen, sondern alle 16 können sich nahtlos ersetzen“, lobt der Coach seine Mannschaft. Bereits in Spielminuten 13 bestätigte Josi Heer die Aussage ihres Trainers: Nach schönem Spielzug über rechts sorgte sie mit einem Weitschuss für die 1:0-Führung.Gegen die nun perplexen Favoriten aus dem Saarland konnten sich die SCS-Damen im weiteren Spielverlauf der ersten Hälfte noch einige Chancen erarbeiten, jedoch fehlte oftmals die letzte Konsequenz vor dem Tor. Hälfte zwei begann wie die erste geendet hatte, Siegelbach spielte weiterhin aggressiv nach vorne. Durch den offensiven Drang entstanden defensive Lücken, was dem FCS etwas mehr Luft gab.

Nach Pech der Gäste und einer vergebenen Chance zum Ausgleich war ab Mitte der zweiten Hälfte jedoch wieder der SCS am Drücker und hielt hinten dicht. Das 2:0 erzielte die eingewechselte Melanie Pletsch mit Hilfe der gegnerischen Torfrau. Nach einem auf den kurzen Pfosten gezogenen Eckball kullerte die Kugel unter den Füßen der Keeperin hindurch und landete im Tor (80.).

Den Schlusspunkt und das 3:0 der Partie setzte Julia Di Grazia nach schöner Abnahme eines Freistoßes (92.). „Unsere geschlossene Mannschaftsleistung hat uns heute die drei Punkte gesichert. Als Außenseiter in ein Spiel zu gehen ist nie einfach, aber wir haben heute bewiesen, dass wir alles andere als ein Außenseiter sind“, fasst Laurien Locher zusammen. (fsc)

5. Spieltag: SCS I – Saarwellingen 3:1

Zwei Joker ebnen den Weg zum Sieg

Die Frauen des SC Siegelbach empfingen am Sonntag die DJK Eintracht Saarwellingen. Mit einem 3:1-Sieg sicherten sie sich weitere Punkte für den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga.

„Wir haben gut angefangen, doch im Spiel nach vorne hatten wir zu viele Ballverluste. Durch unsere eher hektische Spielweise und die hohe Passungenauigkeit haben wir den Gegner heute stark gemacht.“ So fasste SCS-Spielerin Katharina Mey, die wegen einer Erkältung nicht spielen konnte, das Spiel zusammen. Die Siegelbacherinnen machten von Beginn an Druck und spielten sich sehenswerte Chancen heraus, die sie zu Beginn nicht nutzten. Erst in der 24. Minute gelang es Chiara Müller nach einem schönen Spielzeug zum 1:0 einzulochen. Kurz vor der Halbzeit kam die Mannschaft aus dem Saarland gefährlich vor das SCS-Tor und glich zum 1:1 aus (40.). Den 2:1-Führungstreffer erzielten die SCS-Damen kurz nach der Halbzeitpause. Wie in den letzten Spielen kam mit der Einwechslung von Edony Madrid frischer Wind in das Team aus Siegelbach. In der 62. Spielminute konnte die junge Stürmerin ihr nächstes Tor verbuchen. Mit einem schönen Freistoßtor zum 3:1 setzte Sina Zelt den Schlusspunkt (77.).

So spielten sie:

SC Siegelbach: Kernjak – Rheinheimer, Korz, Metzger (12. Press), Di Grazia – Zimmermann, Jung, Heer, Müller (46. Madrid) – Steilen (60. Zelt), Haag. (fsc)

4.Spieltag: SCS I – Wörrstadt 2:2

Madrid bringt frischen Wind mit

 Siegelbachs 2:2 gegen TuS Wörrstadt

„Es war ein sehr intensives aber faires Spiel. Die Punkteteilung ist völlig gerecht“, so fasst der Cheftrainer der Siegelbacherinnen, Roland Druck, das Spiel gegen Wörrstadt zusammen. Mit einem 2:2 trennten sich beide Teams nach 90 aufregenden Spielminuten.

Doch zu Beginn war es alles andere als aufregend. Vorsichtig schnupperten sich die Mannschaften in den ersten 45 Minuten ab, und es entstand kaum eine nennenswerte Torchance. Erst in Hälfte zwei schienen die Teams wach zu sein, und es wurde bereits mit dem Wiederanpfiff spannend.Mit der Einwechslung von Madrid kam frischer Wind in das Spiel der Siegelbacherinnen, doch auch TuS Wörrstadt drehte im zweiten Durchgang ordentlich auf. Bereits in der 46. Minute erspielten sich die Gäste eine schöne Chance und nutzten diese prompt zum 0:1-Führungstreffer. Davon ließen sich die SCS-Frauen aber keineswegs beeindrucken und antworteten mit einem direkten Gegenangriff. Die offensiv stürmenden Siegelbacherinnen waren nur durch ein Foul im Sechzehner zu bremsen. Die Unparteiische konnte nur auf einen Foulelfmeter entscheiden. Entschlossen verwandelte Julia Di Grazia ihn zum 1:1-Ausgleich (47.).

Von da an spielten beide Teams nach vorne, wollten beide unbedingt die Führung und erspielten sich so tolle Chancen. Die nächsten Minuten sollten spannend werden. Nach schönem Spielzug und etwas Glück gelang es wieder den Gästen, durch einen Sonntagsschuss mit 1:2 in Führung zu gehen (54.). Eine Antwort der Gastgeberinnen gab es nur wenige Sekunden später, als Madrid zum 2:2 ausglich (55.). Die Siegelbacherinnen erspielten sich weitere gute Chancen, doch verhinderte die gegnerische Torfrau einen erneuten Treffer.

Auch die Gäste konnten keine ihrer Möglichkeiten zum Siegtreffer nutzen. Mit einem fairen 2:2 trennten sich die Teams. SCS-Coach Druck lobte die „gute und professionelle Leistung der Schiedsrichterin“ sowie den eisernen Willen seiner Mannschaft. Mit einem weiteren Punkt auf dem Konto spielen sich die Siegelbacher Frauen immer weiter auf die sicheren Plätze der Regionalliga Südwest. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Kernjak – Metzger, Haag, Mey, Press – Rheinheimer, Di Grazia, Zimmermann, Heer – Müller, Jung (46. Madrid).

3. Spieltag: SCS I – Riegelsberg 2:0

 Erste Heimpunkte für Frauen des SC Siegelbach

Mit einem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Riegelsberg schafften die Frauen des SC Siegelbach ihren ersten Heimsieg. Bei regnerischem Wetter ging die Mannschaft von Cheftrainer Roland Druck am Sonntag als klarer Favorit in das zweite Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison. Drei Punkte waren das klare Ziel des Trainers. Die Frauen des SCS spielten von Beginn an mit viel Dampf nach vorne. Doch ganz so einfach sollte es ihnen an diesem Wochenende nicht gemacht werden, denn das Schlusslicht Riegelsberg wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. Rund eine Viertelstunde dauerte es, bis der SCS zum Zug kam. Nach schöner Vorarbeit von Josi Heer konnte Lena Zimmermann die Flanke zum 1:0 verwerten (16.). Trotz großer Bemühungen, sollte das der einzige erfolgreiche Angriff der Gastgeberinnen in Hälfte eins bleiben. Das Offensivspiel seiner Mannschaft gefiel Druck an diesem Spieltag ganz und gar nicht. „In der Offensive zeigten wir heute unser schlechtestes Spiel“, so der Coach. Die Gäste dagegen erspielten sich einige Chancen, doch gelang der gefährliche letzte Pass in die Spitze nur selten. Im Gegensatz zur Offensive sei Druck sehr zufrieden mit der defensiven Leistung seiner Mannschaft. In der 69. Spielminute kamen die Siegelbacherinnen zu ihrer nächsten Chance. Nach schöner Vorarbeit von Chiara Müller gelang es Julia Di Grazia, die Führung zum 2:0 auszubauen. Das sollte die letzte nennenswerte Aktion an diesem Sonntag bleiben, so konnte der SCS trotz mäßiger Leistung die nächsten drei Punkte auf sein Konto addieren. „Egal wie, wichtig ist heute nur der Sieg“, fasst Druck zusammen. So spielten sie: Kernjak – Korz, Mey, Metzger, Zimmermann – Zelt (70. Press), Heer (80. Pletsch), Di Grazia, Madrid (60. Müller) – Haag, Rheinheimer. (fsc)

2. Spieltag: Issel – SCS I 2:1

Siegelbacherinnen unterliegen in Issel

Mit einer 2:1-Niederlage mussten die Fußballerinnen des SC Siegelbach am Sonntag den Heimweg aus Issel antreten. Alle etwas betrübt, denn für die Blau-Weißen war mehr drin.

Gleich von Beginn an startete das Team von Trainer Roland Druck spielfreudig. So dauerte es nicht lange, bis seine Mannschaft mit einem 25-Meter- Freistoß durch Katharina Mey in Führung ging (18.). Nun mit viel Rückenwind, wirbelten die Siegelbacherinnen weiter den Gegner auf. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer vergab Stürmerin Franziska Steilen eine Großchance, kurz darauf rettete das Aluminium für Issel. Doch danach war es, wie es bekannterweise nun mal so ist: „Macht man die Dinger nicht rein, bekommt man eben das unglückliche Gegentor“, so Druck.Mit einem abseitsverdächtigen Tor konnten die Gastgeberinnen in der 32. Minute zum 1:1 ausgleichen. Nach der Halbzeitpause kam die Mannschaft aus Issel besser ins Spiel. So gelang ihr der 2:1-Führungstreffer in der 60. Minute. Davon ließen sich die Gäste aus Siegelbach aber nicht beeindrucken. Weiterhin spielten die SCS-Damen offensiv nach vorne, ließen aber weitere Großchancen liegen.

In der 71. Spielminute die riesen Möglichkeit zum Ausgleich: Elfmeter für Siegelbach. Die Chance auf zumindest einen wohlverdienten Punkt. Jedoch verpasst Lena Zimmermann knapp das Tor. „Die Schlussphase war Hektik pur“, erklärt der Coach. Die Ruhe auch in diesen Momenten eines Spiel zu bewahren, sei laut dem Trainer etwas, an dem er mit seiner Mannschaft noch zu arbeiten hat. „Trotzdem bin ich mit der Geschlossenheit meiner Mädels hoch zufrieden. Die Erfahrung nehmen wir für die weiteren Spiele mit“, fasst Druck zusammen. Nächsten Sonntag, 13. September, empfängt der SCS um 14 Uhr den 1. FC Riegelsberg zum zweiten Heimspiel. (fsc)
so spielten sie

SC Siegelbach: Bungert – Seifert, Mey, Metzger, Haag, Di Grazia, Steilen (46. Madrid), Zimmermann, Rheinheimer (65. Müller), Jung, Heer

1.Spieltag: SCS I – Andernach 3:3

Favoriten einen Punkt abgetrotzt

Frauen des SC Siegelbach trennen sich 3:3 von SG 99 Andernach

Die Frauen des SC Siegelbach haben die neue Saison in der Regionalliga Südwest mit einem Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Andernach eröffnet. Dass die Siegelbacherinnen gerade erst aus der Verbandsliga aufgestiegen sind, sollte bei diesem Auftakt niemand bemerken.

Mit klarer Außenseiterrolle starteten die Fußballerinnen von Beginn an offensiv und machten jede Menge Druck. Nach vier Minuten wurden sie durch ein schönes Freistoßtor von Katharina Mey mit dem 1:0 belohnt. Erst kurz vor der Halbzeit konnten die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Zur zweiten Hälfte wollten die Gastgeberinnen weiterhin aggressiv nach vorne spielen und drängten auf die erneute Führung. Diese anfängliche Euphorie wurde jedoch fünf Minuten nach Wiederanpfiff gedämpft. Andernach konnte nach einer Notbremse der SCS-Abwehr und dem folgenden Foulelfmeter mit 1:2 in Führung gehen (50.). Dennoch ließ das Team unter Cheftrainer Roland Druck nicht locker. Nach schöner Vorarbeit von Josi Heer glich die soeben eingewechselte Franziska Steilen zum 2:2 aus (65). Es folgte eine spannende Schlussphase mit vielen ungenutzten Chancen auf beiden Seiten. Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang es den Gegnern dann erneut, in Führung zu gehen (70.). Nach einem Platzverweis musste der SCS ab der 75. Minute in Unterzahl spielen. Den verdienten Ausgleich gab es erst in der letzten Minute. Sina Zelt war nur noch durch ein Foul im Sechzehner zu stoppen, den folgenden Elfmeter verwandelte Lena Zimmermann souverän zum 3:3 (90.).

Trainer Roland Druck freute sich über den ersten Punkt und vor allem über das Engagement seiner Mannschaft: „Die Mädels haben echte Moral gezeigt. Wir sind hochzufrieden und blicken umso optimistischer in die Runde.“ Nächsten Sonntag geht es zum TuS Issel, einem weiteren Spitzenteam in dieser Liga. (fsc)
So spielten sie

SC Siegelbach: Bungert – Botzner (46. Poss), Mey, Korz, Haag – Zimmermann, Jung, Zelt, Rheinheimer (60. Steilen) – Di Grazia, Heer (72. Seyfert)

DFB Pokalspiel SC Siegelbach – Borussia Mönchengladbach

Starke Leistung bleibt im DFB-Pokal unbelohnt
FUSSBALL: SCS-Frauen unterliegen Gladbach mit 2:4
Von Sebastian Funda

Stark gekämpft, Moral bewiesen und am Ende – auch durch eine ganz schwache Schiedsrichterleistung – unglücklich 2:4 (2:3) verloren. Für die Frauen des SC Siegelbach war somit gestern in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Borussia Mönchengladbach Endstation, obwohl der Regionalligist über weite Strecken der Begegnung dem Team aus der zweiten Frauen-Fußball-Bundesliga gehörig Paroli bot.
Nach Abpfiff überwog unter dem großen Applaus des Publikums bei den Siegelbacherinnen jedoch die Enttäuschung über die verpasste Chance, in die nächste Runde des DFB-Pokals einzuziehen. So schienen auch die aufbauenden und lobenden Worte von SC-Trainer Roland Druck teilweise im Nichts zu verpuffen. “Gladbach war wie erwartet das läuferisch und technisch bessere Team, doch zeigten wir eine Top-Moral, die selbst nach dem Doppelschlag so kurz vor der Halbzeit ungebrochen war”, zeigte sich Druck stolz auf seine Mannschaft. Das Enttäuschende für ihn an dem sehenswerten Pokalfight war wie für alle Beteiligten die teils katastrophale Schiedsrichterleistung. “Ich bin vom DFB sehr enttäuscht, dass für so eine Partie so ein schwaches Schiedsrichtergespann angesetzt wurde”, vertrat nicht nur Druck diese Ansicht.Mit Melanie Bungert stand bei den Gastgebern eine erst 16-Jährige zwischen den Pfosten, die nach fünf Minuten eine sehr unglückliche Figur machte, als sie nach einem Freistoß von Kelly Simons unter dem Ball hindurchtauchte, sodass Nadja Pfeiffer frei zur Borussen-Führung vollstrecken konnte. Bungert sollte sich jedoch im weiteren Spielverlauf als sehr starker Rückhalt erweisen. “Melanie hat ihre Anfangsnervosität super weggesteckt und eine ganz starke Leistung gezeigt”, lobte Druck seine Torfrau ausdrücklich, die mit vollem Körpereinsatz unter anderem in der 29. Minute den zweiten Treffer der Gladbacherinnen nach einem weiteren Freistoß verhinderte und damit die Führung ihrer Mannschaft ermöglichte: Gleich zweimal packte Kapitänin Katharina Mey eine unglaubliche Schusstechnik aus, als sie jeweils von der Mittellinie aus per Freistoß den Ball im gegnerischen Tor unter die Latte hämmerte (22., 34.) – zwei Treffer der Kategorie “Tor des Jahres”.
Auch spielerisch beeindruckte die Druck-Elf: Diszipliniert agierten die Siegelbacherinnen aus der Defensive und tauchten durch Konter bereits in der achten und neunten Spielminute gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, sodass Torfrau Valentina Oppedisano einen Schuss von Chiara Müller in letzter Sekunde gerade noch an den Pfosten lenken konnte.
Die Gladbacherinnen schienen lange Zeit ratlos, nutzten dann in der 43. Minute aber gnadenlos den Freiraum aus und kamen mit Hilfe des linken Innenpfostens durch Barbara Müller zum Ausgleich, ehe der erste schöne und schnelle Spielzug über Kelly Simons und die starke Yoshina Taniguchi ebenfalls durch Müller zwei Minuten später zur 3:2-Pausenführung der Gäste führte.
Siegelbach agierte nach der Pause weiter abwartend und sorgte dann für die Szene des Spiels, als die Torfrau der Fohlen den Ball außerhalb des Strafraums aufnahm, jedoch kein Pfiff der Schiedsrichterin ertönte und stattdessen Katharina Rheinheimer mit Gelb-Rot wegen Reklamierens vom Platz flog (67.), nachdem sie elf Minuten zuvor nach einem Foul die Gelbe Karte gesehen hatte. Kurz darauf jubelte die Heimmannschaft über das 3:3, doch entschied Samira Bologna auf Abseits, was erneut die Gemüter überkochen ließ. Sehr zweifelhafte Entscheidungen wurden aber auch gegen den Gast gepfiffen, der jedoch mit einem letzten schönen Spielzug durch die eingewechselte Gurbet Kalkan zum 4:2 kam (87.).
SO SPIELTEN SIE
SC Siegelbach: Bungert – Korz, Mey (75. Baran), Metzger, Haag – Jung (29. Heer), Zimmermann, Zelt, Rheinheimer – Di Grazia, Müller (59. Press)
Borussia Mönchengladbach: Oppedisano – Koj, Starmanns, Müller, Frommont – Dallmann, Pfeiffer – Taniguchi (59. Kalkan), Simons – Dallmann (54. Corres), Densing (75. Hackenberger)
Tore: 0:1 Pfeiffer (5.), 1:1 Mey (22.), 2:1 Mey (34.), 2:2 Müller (43.), 2:3 Müller (45.), 2:4 Kalkan (87.) – Gelbe Karten: Di Grazia – Taniguchi, Dallmann, Simons, Müller – Gelb-Rote Karte: Rheinheimer (76./Reklamieren) – Beste Spielerinnen: Mey, Metzger, Bungert, Zelt, Heer – Taniguchi, Müller – Zuschauer: 350 – Schiedsrichterin: Bologna (Angelbachtal)

Saison 2014/15

Rheinpfalzbericht Saison 2014/15

Ungeschlagen in die Regionalliga

Meister im Porträt: Die Fußballfrauen des SC Siegelbach marschieren locker durch die Verbandsliga Südwest

Von Anna Schmitt

 

123 Tore, 27 Gegentreffer, 68 von 72 möglichen Punkten, beste Offensive und zeitgleich zweitbeste Defensive der Liga, 22 Siege, zwei Unentschieden: Eine Bilanz die sich sehen lassen kann und den Fußballfrauen des SC Siegelbach verdient die Meisterschaft der Frauen-Verbandsliga Südwest sowie den Aufstieg in die Regionalliga Südwest einbrachte.

Gleich zu Beginn der Saison zeigte Siegelbach, in welche Richtung die Reise gehen sollte. „Wir wollten auf einem der oberen drei Ränge landen. Insgeheim träumte der ein oder andere auch von der Meisterschaft“, so der Vorstandsvorsitzende Heinrich Graf. Ein Ziel, dass mit den enorm spielstarken Neuzugängen im Sommer ein realistisches war.Neben der ehemaligen Jugendnationalspielerin Katharina Mey, die zu Beginn der Rückrunde von Lena Zimmermann die Kapitänsbinde übernahm, kamen auch namhafte Spielerinnen wie Chiara Müller, Julia Di Grazia oder Franziska Steilen. Müller wurde mit 33 Treffern gar Torschützenkönigin. Die gute Vorbereitung mit Siegen gegen verschiedene Regionalligisten förderte einen gesunden Optimismus. „Die Erfolge in den ersten beiden Saisonspielen gegen die Titelanwärter FC Speyer und VfR Wormatia Worms haben gezeigt, dass wir mit den Besten mithalten können“, sagte Graf. Dennoch hatte Siegelbach in der Hinrunde Glück, als es die Spiele gegen DSG Breitenthal/Mackenrodt, SC Busenberg und SC Kirn-Sulzbach mit lediglich einem Tor Unterschied gewann, teilweise durch einen Last-Minute-Treffer.

Im Winter dann holte der SCS mit Katharina Rheinheimer und Linda Stock noch mehr spielerische Qualität. Die beiden Transfers brachten mehr Stabilität um die von der überragenden Spielerin der Saison, Katharina Mey, organisierte Defensive. In der Rückrunde agierte der SCS nun souveräner. Nach einem komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Speyer sah es dennoch lange Zeit nicht aus.

Bis zum viertletzten Spieltag war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nicht nur punktemäßig, sondern auch im direkten Vergleich. Denn nach den beiden Unentschieden im Hin- und Rückspiel (3:3, 1:1) sah es stark nach einem Entscheidungsspiel aus. Erst das 0:1 des FC Speyer bei der DSG Breitenthal/Mackenrodt am 22. Spieltag und das 1:1 im Nachholspiel gegen den SC Kirn-Sulzbach machte den Siegelbacherinnen den Weg frei. Kurz zuvor hatte bereits die zweite Mannschaft des SCS die Meisterschaft in der Bezirksliga Westpfalz Nord eingetütet.

Vor dem wichtigen Spiel gegen den TSV Schott Mainz II und der vorentscheidenden Niederlage Speyers gab es jedoch einen Rückschlag: Erfolgstrainerin Tanja Brämer legte aus sportlichen Gründen auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung ihr Traineramt nieder. Sie hatte die Pfälzerinnen nach der Saison 2011/2012 und dem freiwilligen Abstieg aus der Regionalliga (Gründungsmitglied) übernommen. Sie baute nach zwei schwierigen Verbandsligarunden ein spielstarkes Team auf und führte es zu alter Stärke und in die Regionalliga zurück. Roland Druck übernahm bis zu Saisonende und nun auch darüber hinaus die erste Position auf der Bank und knüpfte nahtlos dort an, wo seine Vorgängerin aufgehört hatte. Mit 18:0 Toren in den letzten drei Saisonspielen und dem Einzug ins Finale des Verbandspokals Südwest, wo der SC dem neuen Zweitligisten TSV Schott Mainz mit 1:6 unterlag, erlebte er einen Einstand nach Maß. In der neuen Saison wird ihn Hendrik Tönjes als Co-Trainer unterstützen. Axel Locher übernimmt die zweite Mannschaft.

Für die neue Runde in der Regionalliga haben sich die Siegelbacherinnen einen Platz im Mittelfeld der Tabelle vorgenommen. „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Dafür haben wir bereits Celine Haag aus Rehweiler fest verpflichtet und wollen noch drei bis vier weitere Spielerinnen holen, um den Kader breiter zu besetzen. Dazu ziehen wir einige unserer Talente aus der U16 hoch, was auch unserer Philosophie entspricht“, meinte Graf.

Verlassen werden den SCS hingegen Kathrin Leiner (persönliche Gründe) und Madison Spohr (Studium in den USA).

Meisterkader

Tor:
Kaja Kernjak (18 Jahre/20 Einsätze/0 Tore), Franziska Weintz (Ersatztorfrau, 23/0/0), Jennifer Wagner (28/2/0)

Abwehr:
Marie Katharina Assel (16/2/0), Erin Barnett (17/1/0), Verena Korz (20/20/1), Laurien Locher (20/22/1), Katharina Mey (20/23/4), Kristen Press (17/1/0), Alisa Schlippe (21/17/0), Madison Spohr (17/11/1), Linda Stock (27/7/0)

Mittelfeld:
Dana Baran (25/19/11), Theresa Botzner (19/21/2), Julia Di Grazia (25/21/12), Daniela Haake (18/9/6), Laura Jung (23/8/0), Manja Keußler (30/2/0), Melanie Pletsch (21/5/1), Alisa Reh (19/3/0), Katharina Rheinheimer (28/4/2), Lena Zimmermann (24/21/4)

Sturm:
Kathrin Leiner (29/11/2), Chiara Müller (22/22/33), Jessica Rubel (31/22/5), Andrea Schulz (20/1/0), Franziska Steilen (24/21/25).

Verbandspokalendspiel SC Siegelbach – Schott Mainz

Rheinpfalz vom 26.05.2015

Torben Schäfer

 

Verbandsligameister SC Siegelbach unterliegt im Verbandspokal Regionalligameister Schott Mainz mit 1:6 und freut sich trotzdem.

Als sie der Reihe nach antreten sollen, um sich ihre Medaillen abzuholen, können die Fußballerinnen des SC Siegelbach schon wieder lächeln. Dass im Finale des Südwest-Verbandspokals gegen den TSV Schott Mainz nicht allzu viel zu holen sein wird, wusste der unbesiegte Verbandsligameister schon vorher.
„Es war klar, wer hier Favorit ist“, gesteht Stürmerin Julia Di Grazia, „wir wollten uns so gut es geht verkaufen“. Das gelang zumindest der Spielerin mit der Nummer zehn, die in der 37. Minute das Ehrentor der Pfälzerinnen erzielte – mit einer Bogenlampe aus rund 30 Metern, bei der Hülya Cin, immerhin Nationaltorhüterin Aserbaidschans, das Nachsehen hatte. Geschenkt, dass Grazia es kurz vor dem Pausenpfiff gleich noch im Stile Diego Maradonas mit der „Hand Gottes“ probierte, was dann aber doch viel zu offensichtlich war.Dass zu diesem Zeitpunkt die Messe beim Endspiel im rheinhessischen Nieder-Olm längst gelesen war, lag am furiosen Auftakt der Mainzerinnen, die kaum zwei Minuten zum Führungstor durch Chiara Loos brauchten. Die U19-Nationalspielerin war nach einem langen Ball von Spielführerin Lena Weyershäuser aus der Innenverteidigung heraus frei zum Abschluss gekommen und ließ sich diese Gelegenheit genauso wenig nehmen wie vier Minuten später Meike Weber. Der SC bekam überhaupt kein Bein auf den Boden, was vor allem Laura Freigang freute: Die U19-Nationalstürmerin schnürte binnen elf Minuten (8., 17., 19.) einen lupenreinen Hattrick und legte zum finalen 6:1 (59.) nach.
„Wir sind erst Ende der ersten Halbzeit wirklich ins Spiel gekommen“, sagt Grazia. „Wenn man verfolgt, wie Schott sich so entwickelt, war relativ klar, wer hier gewinnt“, gesteht Co-Trainer Hendrik Tönjes ein. Das Team aus Kaiserslautern hat, trotz der Finalniederlage, gut Lachen, denn mit dem Einzug in den DFB-Pokal und vor allem der Verbandsliga-Meisterschaft sind alle Saisonziele erreicht. „Die Qualität war dieses Jahr einfach eine andere. Man hat auf ein klares Ziel hingearbeitet, das uns vorgegeben worden ist“, sagt Tönjes, „das war die ganze Saison über eine geschlossene Leistung der Mannschaft“. Grazia sieht es ähnlich: „Dadurch, dass viele Spielerinnen aus höheren Ligen zu uns gekommen sind, waren wir spielerisch mit Speyer die beste Mannschaft der Liga. Zudem hatten wir die Kontinuität auf unserer Seite und den entscheidenden Willen.“ Mit einer Abschlussfahrt nach Hamburg soll die Meisterschaft noch einmal gebührend gefeiert werden.

Eher gedämpft war die Euphorie bei den Mainzerinnen, die die Pokalübergabe ziemlich beiläufig zelebrierten. „Innerlich freuen sich die Mädels“, betont Trainer Thorsten Lamers. Schon vergangene Saison war der TSV Schott verlustpunktfrei durch die Regionalliga gefegt, um dann aber aufgrund eines Formfehlers die Zweitliga-Anmeldung zu vermasseln. Von der Ehrenrunde „waren die Spielerinnen am Ende ziemlich genervt“, gibt Lamers zu. Im Vereinsumfeld sprechen die ersten Stimmen schon vom Durchmarsch Richtung Bundesliga, was der Trainer aber für verfrüht hält. Klar ist jedoch, dass der TSV, der zuletzt im August 2012 bei der SpVgg Rehweiler-Matzenbach ein Punktspiel verloren hat, viel mehr ist als ein „gewöhnlicher“ Regionalligameister. Dafür hielten die Siegelbacherinnen zumindest ab Minute 20 ziemlich gut mit.

 

Verbandsliga Frauen SC Siegelbach – SC Kirn-Sulzbach

Das letzte Saisonspiel
Auch im letzten Saisonspiel der Frauen-Verbandsliga Südwest blieb der Meister SC Siegelbach ungeschlagen. Am Samstag gewann er zuhause ohne Probleme mit 6:0 gegen den ersatzgeschwächten SC Kirn-Sulzbach. Drei Tore vor und drei Tore nach der Pause besiegelten den Heimsieg.
Bereits in der ersten Minute brachte Franziska Steilen (1.) Siegelbach mit dem 1:0 auf die Siegerstraße. Fünf Minuten später sorgte Kathrin Leiner (6.) mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Den 3:0-Pausenstand markierte Chiara Müller, die sich mit ihrem 33. Saisontreffer die Torjägerkanone sicherte. Im zweiten Abschnitt legten Katharina Mey (62.), Julia Di Grazia (71.) und Steilen mit ihrem zweiten Treffer (77.) binnen einer Viertelstunde die Tore vier, fünf und sechs nach. Bitter für Sulzbach, als eine Spielerin mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausschied (75.).

Vorbericht Rheinpfalz Verbandspokalendspiel und KirnSulzbach

„Wie wenn man gegen Bayern spielt“

Am Montag um 15.30 Uhr auf dem Rasenplatz des SV Nieder-Olm kommt es zum Showdown des Frauen-Verbandspokals Südwest. Im Finale treffen zwei ungeschlagene Meister aufeinander.

Der SC Siegelbach gewann mit bisher 21 Siegen und zwei Unentschieden den Titel der Frauen-Verbandsliga Südwest. Der TSV Schott Mainz holte in der nächsthöheren Liga, der Frauen-Regionalliga Südwest, gar mit 22 Siegen aus 22 Spielen die Schale. „Das ist, wie wenn jemand gegen Bayern spielt. Für uns ist es schon ein riesen Erfolg, im Endspiel zu stehen. Die Priorität lag ja auf der Meisterschaft“, meinte Roland Druck, Trainer des Außenseiters aus Siegelbach.Dennoch wollen die Westpfälzerinnen alles dafür tun, um dem Favoriten aus Mainz das Leben schwer zu machen. Zudem hat das Endspiel einen ganz besonderen Nebeneffekt für die Fußballerinnen des SC Siegelbach. Denn sollte der TSV Schott Mainz seine Mannschaft für die Zweite Bundesliga melden, ist er automatisch Teilnehmer des Frauen-DFB-Pokals der Saison 2015/2016. Für die Siegelbacherinnen würde dies im Falle einer Niederlage damit ebenfalls die Teilnahme am DFB-Pokal bedeuten.

Am Samstag (18 Uhr) bestreitet der SC Siegelbach, sein letztes Punktspiel zuhause gegen den SC Kirn-Sulzbach. Kein Gegner, der unterschätzt werden sollte, schossen die Gäste den FC Speyer doch mit einem 1:1 auf dessen Rasen endgültig aus dem Titelrennen. Rechtzeitig zur letzten Begegnung und vor dem Verbandspokalfinale Südwest gegen den TSV Schott Mainz ist Julia Di Grazia nach auskurierter Zerrung wieder mit dabei. Eine für Siegelbach enorm wichtige Offensivspielerin.

Trotz der wichtigen Partie am Montag wollen die Siegelbacherinnen nicht im Schongang auftreten, sondern in jedem Falle gewinnen. (astx)

Spielbericht Rehweiler – SC Siegelbach

Siegelbach feiert Meisterschaft
Mit dem 5:0-Erfolg bei der SpVgg Rehweiler-Matzenbach und dem 1:1-Remis im Nachholspiel des FC Speyer beim SC Kirn-Sulzbach sicherten sich die Fußballerinnen des SC Siegelbach den Meistertitel der Frauen-Verbandsliga Südwest.
Einen Spieltag vor Saisonschluss haben die Westpfälzerinnen jetzt fünf Zähler Vorsprung auf den bisherigen Konkurrenten Speyer, sodass ihnen die Spitzenposition nicht mehr zu nehmen ist. Zu Beginn taten sie sich auf dem ungewohnten Platz der SpVgg jedoch erwartet schwer und kamen nicht in die Partie. Der erste Abschnitt war ausgeglichen. Lediglich das Tor von Chiara Müller (15.) zur 1:0-Pausenführung des SCS machte den Unterschied.Nach Wiederanpfiff fand sich Siegelbach immer mehr zurecht, und es entwickelte sich eine einseitige Begegnung. Binnen neun Minuten legten Melanie Pletsch (51.) und Müller per Doppelpack (57./60.) zum vorentscheidenden 4:0 nach. Den Schlusspunkt setzte Franziska Steilen (72.) mit dem 5:0. Auf den Schlusspfiff folgte die Meisterfeier.
„Die Mannschaft hat sich das wirklich super verdient. Man muss dabei aber erwähnen, dass meine Vorgängerin Tanja Brämer den Löwenanteil am Erfolg hatte. Sie hat mit der Mannschaft zusammen das Gesamtpaket aufgebaut, was jetzt mit der Meisterschaft gekrönt wurde. Ich fühle mich aber auch sehr mit der Mannschaft verbunden“, zeigte sich Übergangstrainer Roland Druck stolz auf sein Team und sportlich gegenüber seiner Vorgängerin.
Ein ganz persönliches Erfolgserlebnis dürfte nach dem letzten Spieltag nächste Woche Siegelbachs Stürmerin Chiara Müller feiern. Sie führt mit 32 Treffern die Torjägerliste der Verbandsliga an und hat fünf Zähler Vorsprung auf Yesim Demirel (26/FC Speyer).

Pokal-Halbfinale SC Siegelbach – Göcklingen

Problemloser Einzug ins Pokalendspiel

FUSSBALL: Knapp, aber verdient setzt sich das Frauenteam des SC Siegelbach gegen Göcklingen mit 1:0 durch

VON M. WALZER und A. SCHMITT

 

Die Fußballfrauen des SC Siegelbach haben gestern zu Hause im Halbfinale durch einen verdienten 1:0-Sieg über den schwachen Regionalligisten FFV Fortuna Göcklingen das Verbandspokal-Endspiel erreicht.

„Die Mannschaft spielte wie bereits im letzten Ligaspiel stark und zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung. Mit der richtigen Einstellung und mit Kampfgeist sind wir heute verdient ins Pokalfinale eingezogen“, erklärte der Übergangstrainer des SC Siegelbach, Roland Druck. Bereits in der Anfangsphase spielten sich beide Mannschaften kleinere Torchancen heraus. Sowohl dem SCS als auch dem FFV Fortuna Göcklingen fehlte aber vor dem Tor der letzte Wille, den Treffer zu erzielen. Die entscheidenden Bälle kamen zu oft nicht an. In der 38. Minute kombinierten sich die Siegelbacherinnen auf der Außenbahn gut durch, die schöne Flanke von rechts versuchte Jessica Rubel per Seitfallzieher zu verwerten, der Ball landete jedoch ein Meter über dem Tor. Noch vor dem Pausenpfiff übte das Heimteam großen Druck aus, verpasste es aber aufgrund mangelnder Chancenverwertung mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Der Treffer zum entscheidenden 1:0 ließ nach dem Wiederanpfiff nicht lange auf sich warten. In der 46. Minute setzten sich die Siegelbacherinnen außen durch. Kathrin Leiners präzise Flanke verwertete die Stürmerin Chiara Müller eiskalt zum entscheidenden 1:0. Direkt nach dem 1:0 hatten die Gastgeberinnen die Möglichkeit, die Führung auszubauen. So boten sich ihnen innerhalb von drei Minuten zwei hochkarätige Torchancen. Dabei hätte Chiara Müller fast eine Kopie ihres ersten Tores erzielt. Doch diesmal scheiterte sie an der stark parierenden Gästekeeperin Frauke Stein. Göcklingen fand nach dem Rückstand kaum noch in die Partie. Chancen waren Mangelware aufseiten des FFV. Das Spiel verlor in der Mitte der zweiten Hälfte an Tempo. Viele Fehlpässe verhinderten einen guten Spielfluss. Der SCS musste zu keinem Zeitpunkt der Partie um den Sieg bangen. Hätte er sich effektiver im Abschluss gezeigt, wäre der Sieg deutlicher ausgefallen. So hatten Müller und Kathrin Leiner das 2:0 auf dem Fuß, konnten aber die Gästetorhüterin Stein nicht überwinden. In der 90. Minute vergab Franziska Steilen eine Großchance, als sie frei vor dem Tor den Ball nicht im FFV-Gehäuse unterbringen konnte.

Nach dem Pokalspiel geht es für die Siegelbacherinnen direkt weiter. Im Ligaspiel am Sonntag (17.30 Uhr) wartet gegen die SpVgg Rehweiler-Matzenbach das zweite Auswärtsspiel in Folge. Durch die 0:1-Niederlage des Aufstiegskonkurrenten FC Speyer bei der drittplatzierten DSG Breitenthal/Mackenrodt haben die Westpfälzerinnen zwei Spieltage vor Saisonschluss und bei einer Partie mehr sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Speyer. Lediglich vier Zähler fehlen dem SCS noch zum sicheren Titelgewinn.

Spiel bei Schott Mainz und Halbfinal-Vorschau

Siegelbacherinnen mit Halbfinal-Heimrecht und Sieg in Mainz

Am Donnerstag um 14 Uhr empfangen die Fußballerinnen des  SC Siegelbach im Halbfinale des Frauen-Verbandspokals Südwest den Regionalligisten FFV Fortuna Göcklingen an.„Wir wollen natürlich ins Endspiel kommen. Es wäre ein schöner Bonus für eine bisher super Saison und schön, einmal das Finale zu erreichen. Aber Priorität hat ganz klar die Meisterschaft“, sagte der neue Trainer Roland Druck. Alisa Schippe muss erneut passen, und Julia Di Grazia zog sich im Ligaspiel beim jüngsten 7:0 eine Zerrung zu.   In der Partie bei Mainz II trafen: Chiara Müller (31.), Franziska Steilen (36.), Müller (42.), Steilen (54.), Lena Zimmermann (66.), Kathrin Leiner (69.) und Katharina Reinheimer (77.). Ein erfolgreicher Einstand von Trainer Druck. Durch das 0:1 des Aufstiegskonkurrenten FC Speyer bei Breitenthal/Mackenrodt stehen die Siegelbacherinnen kurz vor dem Verbandsliga-Titel.

Spiel gegen Busenberg

it einem 7:0-Kantersieg setzte sich der Tabellenführer der Fußball-Frauen Verbandsliga Südwest, SC Siegelbach, souverän gegen Schlusslicht SC Busenberg durch. Mit 105 Toren stellt der SCS somit vorerst die beste Offensive der Liga, knapp gefolgt vom FC Speyer (104). Um auf Tuchfühlung zu bleiben, muss der Aufstiegskonkurrent am Mittwoch,  6. Mai, beim  1. FFC Niederkirchen II mit einem Sieg nachziehen.

Von Beginn an war es ein Spiel in die Richtung des Gästetors. Busenberg konnte sich über die gesamte Spielzeit nicht eine nennenswerte Torchance erarbeiten. Dennoch zeigte sich SCS-Trainerin Tanja Brämer mit der ersten Halbzeit ihrer Schützlinge nicht vollkommen zufrieden. Diese spielten ihrer Überlegenheit nicht clever genug aus: Zu oft standen die Spielerinnen im Abseits oder versuchten die Offensivkräfte mit langen Bällen in Szene zu setzen, anstatt ihr gepflegtes Passspiel aufzuziehen.Dana Baran markierte mit einem Fernschuss die 1:0-Führung des SCS. Lena Zimmermann erhöhte bis zum Pausenpfiff auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Siegelbacherinnen dann das, was im ersten Abschnitt nicht so ganz gelingen wollte. Sie spielten mehr über die Außen und kamen so immer wieder gefährlich vors Tor der Busenbergerinnen. Die spielerische Überlegenheit zeigte sich nun auch in der Chancenverwertung. Julia Di Grazia mit einem Doppelpack und Zimmermann mit ihrem zweiten Tor bauten die Führung aus. Einen Einstand nach Maß erwischte die genesene Theresa Botzner, die ebenfalls einen Treffer beisteuerte.

Den 7:0-Heimsieg komplettierte Chiara Müller, die sich schon über mehrere Wochen zielsicher präsentiert. Für Müller war es bereits der 25. Treffer in dieser Saison, was sie vor Franziska Steilen (19) zur treffsichersten Spielerin der Westpfälzerinnen macht und ihr den zweiten Platz in der Torjägerrangliste beschert. Knapp hinter Yesim Demirel vom FC Speyer, die mit einem Tor mehr (26) an der Spitze steht. Die Torjägerkrone könnte somit ein weiteres Ziel und ein weiterer Erfolg für die Siegelbacherinnen werden.

 

SC Siegelbach – FC Speyer

Punktgleich an der Spitze in der Verbandsliga Frauen

Das Kräftemessen des Siegelbacher Frauenteams mit dem Tabellenführer Speyer endet remis
Im Spitzenspiel der Frauen-Fußball Verbandsliga Südwest trennten sich Tabellenführer FC Speyer und der Zweitplatzierte SC Siegelbach mit 1:1. Damit führen die beiden Mannschaften weiterhin punktgleich die Tabelle an.

Vor dem Anpfiff musste Siegelbach zunächst den kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Laura Jung hinnehmen. Dennoch startete das SCS-Team auf eigenem Platz gut in die Partie. In den ersten 15 Minuten sahen die Zuschauer überzeugenden Fußball der Gastgeberinnen, die Speyer in dieser Phase vollkommen im Griff hatten. Die 1:0-Führung war die logische Konsequenz dieser Überlegenheit. Verena Korz erlief einen Steilpass durch die Viererabwehrkette. Den ersten Abschluss parierte FC-Schlussfrau Alina Steiger noch, doch direkt vor die Füße von Korz, die nur noch zum 1:0 einschieben musste (9.). Danach machte Siegelbach den Fehler, sich weit zurückzuziehen, anstatt auf ein Sicherheit gebendes, zweites Tor zu drängen. „Eigentlich wollten wir Forechecking spielen und den Gegner in der eigenen Hälfte beschäftigen. Nach dem 1:0 hat das leider nicht mehr so geklappt“, analysierte SCS-Trainerin Tanja Brämer. So wurde Speyer immer stärker und startete vor allem über die linke Abwehrseite der Siegelbacherinnen viele Angriffe. In der 34. Minute war es dann so weit: Isabell Busch wurde diesmal halb rechts freigespielt und vollstreckte flach ins rechte Eck zum 1:1-Pausenstand. Nach Wiederanpfiff zeigte sich ein ähnliches Bild wie schon im ersten Abschnitt. Der SCS tat wieder mehr fürs Spiel, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Auch die Gäste kamen vorerst zu keinem gefährlichen Abschluss mehr. Die Mannschaften neutralisierten sich nun weitestgehend im Mittelfeld. Es dauerte bis in die Schlussminuten, ehe wieder Spannung aufkam. Zuerst vergab der FCS drei durch Fehler der Heimelf begünstige Möglichkeiten zur Führung. Danach war es Kathrin Leiner auf der anderen Seite, die eine Topchance ungenutzt ließ. „Ich denke, es war ein Unentschieden, mit dem beide ganz gut leben können und das am Ende auch verdient war. Es sind noch viele Partien zu spielen, und jede davon müssen wir weiter konzentriert angehen. Wir müssen die Motivation hochhalten. Wenn jetzt beide Teams keine Punkte mehr liegen lassen, wird es auf ein Entscheidungsspiel im Mai hinauslaufen“, so Brämer. Natürlich hofft man beim SCS, dass der Titelkonkurrent strauchelt und man dies dann ausnutzen kann.

Busenberg – SC Siegelbach

Last-Minute-Sieg in Busenberg

 

Mit einem späten 6:5-Erfolg bei Aufsteiger SC Busenberg bleiben die Fußballerinnen des SC Siegelbach in der Verbandsliga Südwest weiter ungeschlagen und auf Platz zwei punktgleich mit Tabellenführer FC Speyer. Die Rollen waren vor der Begegnung klar verteilt: Siegelbach reiste als der Favorit an, Busenberg war nur der Aufsteiger. Doch schon in der ersten Halbzeit wurde diese Rollenverteilung auf den Kopf gestellt. Die Gäste waren nicht wach, boten wenig Bewegung im Spiel ohne Ball und zeigten auch sonst eine schwache Laufbereitschaft. Die Folge war ein zweimaliger Rückstand durch Charlotte Zwick (5.) zum 0:1 und Teresa Johann (15.) zum 1:2. Katharina Mey (10.) mit einem Kopfball zum 1:1 und Franziska Steilen (24.) zum 2:2 hielten ihr Team jedoch im Spiel. Das Vorhaben, im zweiten Abschnitt mehr Laufbereitschaft zu zeigen und weniger Fehlpässe zu produzieren, misslang. Vor allem in der Rückwärtsbewegung haperte es beim SCS enorm. So war die Defensive immer wieder offen für die Angriffe Busenbergs. Dennoch waren es aber die Siegelbacherinnen, die durch einen Doppelpack von Steilen (60., 70.) zweimal in Front lagen. Nun zeigten die Gastgeberinnen ihre kämpferische Seite. Jennifer Böshans (65.) zum 3:3 und Miriam Bissinger (80.) zum 4:4 egalisierten. Mit dem 5:4 durch Senta Hartmann in der 85. Minute für Busenberg schien die Begegnung entschieden zu sein. Doch wie bereits gegen Breitenthal/Mackenrodt kamen die SCS-Kickerinnen wieder zurück. Und wie: Postwendend markierte erneut Steilen (86.) das 5:5, ehe Lena Zimmermann (90.) per Steilpass auf die Reise geschickt wurde, die Heimtorhüterin umkurvte und zum viel umjubelten 6:5-Siegtreffer vollendete. Am kommenden Wochenende ist der SC Siegelbach spielfrei. Genug Zeit, um an den Fehlern zu arbeiten: „Meine Mannschaft ist toll zurückgekommen, aber mit den vielen Gegentreffern können wir nicht zufrieden sein. Wir haben jetzt genug Zeit, an unserer Laufbereitschaft und unseren Fehlpässen zu arbeiten. Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden“, lautet das Fazit von SCS-Trainerin Tanja Brämer. (astx)

Breitenthal – SC Siegelbach

Am  Samstag setzten die Fußballerinnen des SC Siegelbach mit einem knappen 3:2-Erfolg bei der DSG Breitenthal/Mackenrodt ihre Siegesserie in der Verbandsliga-Südwest fort. Bisher ungeschlagen führen sie damit die Tabelle weiter an.

Von Beginn an war es das erwartet schwere Auswärtsspiel für Siegelbach. Breitenthal versuchte, mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken und seine zwei Spitzen einzusetzen. Mit dieser Taktik wurden die Gastgeberinnen im ersten Abschnitt immer wieder gefährlich, auch deshalb, weil  den Siegelbacherinnen, die mehr über das Spielerische kommen, dieses System nicht  liegt. So hatten die Gastgeberinnen   nach fünf Minuten ihre erste Großchance. Doch auch die Westpfälzerinnen hatten  Möglichkeiten. Die wurden jedoch durch schwache Abschlüsse vergeben oder durch   DSG-Torfrau Kathrin Claßen, die für SCS-Trainerin Tanja Brämer zu den besten der Liga gehört, vereitelt.Kurz vor der Pause war es dann aber soweit: Chiara Müller brachte eine Flanke von links, die Dana Baran per Kopf zur 1:0-Pausenführung des SC einnickte. Der kam nicht wirklich gut wieder aus der Pause und kassierte, durch ein nach Siegelbacher Ansicht klares Abseitstor, den 1:1-Ausgleich. Dadurch waren die Gäste 15 Minuten lang von der Rolle. Nach einem Pass in die Schnittstelle der Abwehrkette markierte Breitenthal das 2:1, dessen Chance zum 3:1 von SC-Keeperin Kaja Kernjak vereitelt wurde. Danach konzentrierte sich Siegelbach wieder auf sein Spiel nach vorne und schnürte den Gegner in dessen Hälfte ein. Chiara Müller per Kopf zum 2:2 nach schöner Einzelaktion und Flanke von Daniela Haake und Franziska Steilen zum 3:2 nach einem Querpass von erneut Daniela Haake drehten die Begegnung zum Auswärtserfolg des Tabellenführers. „Ich bin sehr beeindruckt von meiner Mannschaft. Auch auf gegnerischem Feld gibt sie sich nie auf,   hält  dagegen und gibt Gas, um das Spiel zu drehen“, zeigte sich Brämer  stolz. (astx)

Nachholspiel: SC Siegelbach – Obersülzen

Siegelbach besiegt Obersülzen

Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung – Nr. 225 – Samstag, den 27. September 2014

Im sechsten Saisonspiel der Frauen-Verbandsliga Südwest hat der SC Siegelbach seinen fünften Sieg gefeiert. 6:0 gewann er zuhause. Erneut wurde es eine deutliche Angelegenheit für die Mannschaft von Trainerin Tanja Brämer. Schon zur Halbzeit schraubte sie das Ergebnis gegen den SV Obersülzen auf ein uneinholbares 5:0, ging von Beginn an „sehr engagiert zu Werke“, wie Brämer lobte. Dabei half ihnen in den Anfangsminuten ein Fehler der gegnerischen Abwehr. Früh wurde Franziska Steile im Strafraum zu Fall gebracht. Der Elfmeter-Pfiff folgte, und Toptorjägerin Chiara Müller trat gegen Obersülzens Torhüterin Eliane Dauth an: das 1:0 war auf dem Weg (7.). Im Anschluss ließ sich der SC nicht bitten und legte mit einem Doppelschlag durch Treffer von Franziska Steilen und Julia di Grazia (14., 16.) nach. Auch danach blieb der SC spielbestimmend. Daniela Haake (33.) und Chiara Müller (37.), mit ihrem elften Saisontor, stellten auf den verdienten 5:0-Pausenstand. „Wir mussten früh dreimal wechseln. Das hat etwas Unordnung gebracht“, blickt Tanja Brämer auf die zweite Hälfte, in der nur noch ein weiteres Tor folgte. Das jedoch war ein sehenswerter direkt verwandelter Freistoß aus 25 Metern. Heute (16 Uhr) beim stark eingeschätzten Tabellendritten DSG Breitenthal/Mackenrodt muss sich die SC-Trainerin mit einem möglichen Ausfall von Spielführerin Lena Zimmermann beschäftigen, die mit einer Zerrung noch vor der Pause ausschied. „Das wäre schon ein herber Verlust für uns.“ (snk)

5. Saisonspiel: Dienheim – SC Siegelbach

Kerwestimmung in Siegelbach

Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung – Nr. 218 – Freitag, den 19. September 2014

In der Fußball-Frauen-Verbandsliga Südwest wurden die favorisierten Kickerinnen des SC Siegelbach im Spiel beim Aufsteiger Sportfreunde Dienheim ihrer Rolle voll gerecht. Mit 10:0 deklassierte der SCS seinen Gegner. Allein Chiara Müller steuerte fünf Treffer bei.

Von Beginn an stimmte die Einstellung der Siegelbacherinnen, die Dienheim nicht unterschätzten und sofort engagiert zu Werke gingen. Auch deshalb, weil die Gastgeber mit zwei knappen Niederlagen und zwei Unentschieden nur schwer einzuschätzen waren. Es entwickelte sich ein Spiel in eine Richtung, bei dem die meisten Aktionen in der Hälfte der Sportfreunde stattfanden. Die arbeiteten dennoch gut gegen den Mann, gingen jedoch hart in die Zweikämpfe.Bei einem verletzte sich Julia Di Grazia am Knie. „Wir hoffen, dass es keine schwere Verletzung ist und wir uns den Sieg nicht teuer erkauft haben. Das bleibt ein Wermutstropfen, denn ich bin mit meiner Mannschaft hoch zufrieden“, zeigte sich SCS-Trainerin Tanja Brämer glücklich und betrübt zugleich. Aufgrund der einseitigen Partie stand es durch jeweils einen Doppelpack von Chiara Müller und Daniela Haake zur Pause bereits 4:0. Danach legte die Gäste durch Jessica Rubel, Franziska Steilen (2) und Chiara Müller (3) sechs weitere Tore nach.

Am Samstag (Anpfiff 18.30 Uhr) bekommen es die Fußballerinnen des SC Siegelbach in ihrem Kerwespiel mit dem 1. FFC Niederkirchen II zu tun. Ein Team, das immer schwer einzuschätzen ist, da die erste Mannschaft des 1. FFC in der Zweiten Bundesliga spielt. Es hänge also immer davon ab, ob sie auf Spielerinnen aus der ersten Mannschaft zurückgreifen, so SC-Trainerin Tanja Brämer.

Dennoch haben die Siegelbacherinnen gute Chancen, die Partie zu gewinnen, auch weil im Kerwespiel immer besondere Motivation herrscht. Auch dieses Mal kann Tanja Brämer, was den Kader betrifft, aus dem Vollen schöpfen. Nur hinter dem Einsatz von Julia Di Grazia steht aufgrund ihrer Knieverletzung noch ein Fragezeichen. (astx)

4. Saisonspiel: SC Siegelbach – SV Ober Olm

Zehn Treffer im ersten Heimspiel

Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung – Nr. 211 – Donnerstag, den 11. September 2014

In der Frauen-Fußball Verbandsliga Südwest schickten die Kickerinnen des SC Siegelbach den SV Ober Olm mit einer herben 0:10-Niederlage wieder nach Hause.

Beim zweistelligen Sieg im ersten Heimspiel unterstrichen die Siegelbacherinnen ihre Ambitionen für die laufende Saison. Dieses Mal klappte auch, was in den ersten beiden Partien nicht so gut gelungen war: Von Beginn an waren die Gastgeberinnen wach und drängten ihren Gegner in die eigene Hälfte. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, in dem über 90 Minuten lang Ober Olm nicht eine Torchance verbuchte. Dennoch stand es zur Pause lediglich 2:0 für den SC Siegelbach. Ein kleines Manko, das Trainerin Tanja Brämer ausmachte: „Die Ausbeute in der ersten Halbzeit war zu wenig. Wir haben viele Möglichkeiten liegen lassen.“

Das war aber auch das einzige, was es zu bemängeln gab, denn ansonsten zeigte sich Brämer hochzufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. Im zweiten Abschnitt lief es dann besser, und Siegelbach legte acht Treffer nach.

Chiara Müller (4), Franziska Steilen (2), Katharina Mey, Theresa Botzner, Jessica Rubel und Madison Spohr waren die Torschützen. (astx)

3. Saisonspiel: FC Speyer – SC Siegelbach

Nach 0:3 Rückstand einen Punkt erkämpft

Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung – Nr. 204 – Mittwoch, den 3. September 2014

Nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen den VfR Wormatia Worms in der Frauen Verbandsliga Südwest machten die Fußballerinnen des SC Siegelbach am zweiten Spieltag beim Tabellenführer FC Speyer mit einem Kraftakt aus einem 0:3-Rückstand ein 3:3.

Gegen Worms hatten die Siegelbacherinnen in der ersten Halbzeit Probleme mit der taktischen Ausrichtung des Gegners und standen sehr defensiv. Dennoch lagen sie zur Pause durch Franziska Steilen mit 1:0 in Front. Die Großchance auf den Ausgleich vergab der VfR durch einen verschossenen Foul-Elfmeter. Nach der Pause legten Dana Baran per Freistoß und erneut Franziska Steilen das 2:0 und 3:0 nach, ehe nach einer Ordnung im SC-Strafraum Sina Schmitt auf 1:3 verkürzte. In der letzten Minute erhöhte Julia Di Grazia zum verdienten 4:1-Sieg gegen Worms, gegen das Siegelbach noch nie gepunktet hatte. Ein guter Start in die neue Saison also, der sich mit dem 3:3 gegen Tabellenführer FC Speyer fortsetzte.Auch hier hatten sich die SCS-Fußballerinnen viel vorgenommen. Doch wieder hatten sie im ersten Abschnitt zunächst Probleme, verschoben taktisch nicht gut und kamen so zu wenig in die Zweikämpfe. Zudem hatten sie mit Speyer einen Kontrahenten, der viel Druck ausübte und das Spiel auf heimischem Platz für sich entscheiden wollte. So schlug der FC nach einem Abstimmungsfehler zwischen der SC-Torfrau und seiner Innenverteidigerin bereits nach drei Minuten durch Yesim Demirel das erste Mal zu. Durch zwei Fehlpässe lud Siegelbach zu weiteren Treffern ein. Erneut Demirel (21./24.) erhöhte zur verdienten 3:0-Pausenführung. „Speyer war sehr flexibel, hat viel rotiert im Offensivspiel. Bei uns war zu wenig Laufbereitschaft ohne Ball. Aber in der Pause haben wir die Fehler angesprochen, und meine Mannschaft hat das super korrigiert“, freute sich SC-Trainerin Tanja Brämer stolz.

Die Siegelbacherinnen zeigten nun neben ihrer dazugewonnenen spielerischen auch ihre enorme kämpferische Qualität. Das 1:3 durch Julia Di Grazia (60.) war der Startschuss für die Aufholjagd. Wiederum Di Grazia (75.) besorgte den 2:3-Anschluss, ehe Chiara Müller (80.) per Foul-Elfmeter zum 3:3-Ausgleich den Schlusspunkt setzte. (astx)

 

2. Saisonspiel: VfR Wormatia 08 Worms – SCS 1:4 (0:1)

Da das erste Spiel gegen Obersülzen verlegt wurde, startete Siegelbach am zweiten Spieltag gegen Worms in die Saison.
Die Mädels unserer 1. Mannschaft sicherten sich dann sogar gleich die ersten 3 Punkte.
Am Samstag den 23.08 war es endlich soweit: Saisonauftakt. Und das direkt gegen einen sehr stark einzuschätzenden Gegner. Ein Spiel, das vom Kampf geprägt war, konnten die Siegelbacherinnen durch einen starken Mannschaftszusammenhalt, schlussendlich für sich entscheiden.
Die Freude war groß, doch jetzt müssen sich die Mädels auf die nächste schwere Aufgabe konzentrieren: Nächsten Samstag geht es zum Aufstiegsanwärter nach Speyer.

Weiter so, Mädels!

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