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SC Siegelbach – FC Speyer

Punktgleich an der Spitze in der Verbandsliga Frauen

Das Kräftemessen des Siegelbacher Frauenteams mit dem Tabellenführer Speyer endet remis
Im Spitzenspiel der Frauen-Fußball Verbandsliga Südwest trennten sich Tabellenführer FC Speyer und der Zweitplatzierte SC Siegelbach mit 1:1. Damit führen die beiden Mannschaften weiterhin punktgleich die Tabelle an.

Vor dem Anpfiff musste Siegelbach zunächst den kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Laura Jung hinnehmen. Dennoch startete das SCS-Team auf eigenem Platz gut in die Partie. In den ersten 15 Minuten sahen die Zuschauer überzeugenden Fußball der Gastgeberinnen, die Speyer in dieser Phase vollkommen im Griff hatten. Die 1:0-Führung war die logische Konsequenz dieser Überlegenheit. Verena Korz erlief einen Steilpass durch die Viererabwehrkette. Den ersten Abschluss parierte FC-Schlussfrau Alina Steiger noch, doch direkt vor die Füße von Korz, die nur noch zum 1:0 einschieben musste (9.). Danach machte Siegelbach den Fehler, sich weit zurückzuziehen, anstatt auf ein Sicherheit gebendes, zweites Tor zu drängen. „Eigentlich wollten wir Forechecking spielen und den Gegner in der eigenen Hälfte beschäftigen. Nach dem 1:0 hat das leider nicht mehr so geklappt“, analysierte SCS-Trainerin Tanja Brämer. So wurde Speyer immer stärker und startete vor allem über die linke Abwehrseite der Siegelbacherinnen viele Angriffe. In der 34. Minute war es dann so weit: Isabell Busch wurde diesmal halb rechts freigespielt und vollstreckte flach ins rechte Eck zum 1:1-Pausenstand. Nach Wiederanpfiff zeigte sich ein ähnliches Bild wie schon im ersten Abschnitt. Der SCS tat wieder mehr fürs Spiel, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Auch die Gäste kamen vorerst zu keinem gefährlichen Abschluss mehr. Die Mannschaften neutralisierten sich nun weitestgehend im Mittelfeld. Es dauerte bis in die Schlussminuten, ehe wieder Spannung aufkam. Zuerst vergab der FCS drei durch Fehler der Heimelf begünstige Möglichkeiten zur Führung. Danach war es Kathrin Leiner auf der anderen Seite, die eine Topchance ungenutzt ließ. „Ich denke, es war ein Unentschieden, mit dem beide ganz gut leben können und das am Ende auch verdient war. Es sind noch viele Partien zu spielen, und jede davon müssen wir weiter konzentriert angehen. Wir müssen die Motivation hochhalten. Wenn jetzt beide Teams keine Punkte mehr liegen lassen, wird es auf ein Entscheidungsspiel im Mai hinauslaufen“, so Brämer. Natürlich hofft man beim SCS, dass der Titelkonkurrent strauchelt und man dies dann ausnutzen kann.

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